Fußball

Portugal SV mit zwölf Punkten Vorsprung Herbstmeister

TSV-Spielführer Harun-Karagöz konnte die Derbypleite gegen den Portugal SV nicht verhindern.

TSV-Spielführer Harun-Karagöz konnte die Derbypleite gegen den Portugal SV nicht verhindern.

Foto: Bernd Böhmer

Witten.   Ligaprimus feiert 3:1-Sieg gegen den Türkischen SV. SV Herbede II feiert 5:0-Derbysieg gegen die SF Schnee. FSV Witten holt wichtige Punkte.

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Der Portugal SV hat die Hinrunde als souveräner Tabellenführer beendet – mit zwölf Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz. Die Mannschaft von Trainer Ertan Ilce wies auch den Türkischen SV in die Schranken, setzte sich mit 3:1 durch. Im zweiten Derby besiegte der SV Herbede II die bislang so starken SF Schnee überraschend deutlich mit 5:0. Der FSV Witten 07/32 gewann das Kellerduell gegen den TuS Kaltehardt II mit 5:1 und holte drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.


Die Spiele im Überblick:BW Weitmar 09 II - TuS Heven II 3:2 (1:2)

Torfolge: 0:1 Stefaniak (12.), 0:2 Ghazouani (18.), 1:2 (23.), 2:2 (49.), 3:2 (62.).

Julian Stefaniak und Rafi Ghazouani brachten die Hevener mit 2:0 in Führung. „Wir haben eine halbe Stunde lang gut Fußball gespielt und hatten den Gegner im Griff. Die Führung war verdient“, sagte TuS-Trainer Manfred Knapp. In der Folge lief bei den Gästen aber nicht mehr viel zusammen. Zu allem Überfluss gab’s auch noch zwei Ampelkarten – und am Ende keine Punkte. „Unterm Strich geht der Sieg in Ordnung. Wir waren im Kollektiv schlecht.“

FSV Witten - TuS Kaltehardt II 5:1 (1:1)

Torfolge: 1:0 Wiatrek (25.), 1:1 (45.), 2:1 Bulbui (54.), 3:1 van Lengen (75.), 4:1 Taghouti (76.), 5:1 Doganay (81.).

Im Kellerduell hat der FSV einen ebenso souveränen wie verdienten Sieg eingefahren. „Das Ergebnis hätte noch deutlicher ausfallen müssen“, befand Wittens Trainer Daniel Löb. Einziger Dämpfer war der Ausgleich der Bochumer mit dem Pausenpfiff. „Das war natürlich kein guter Zeitpunkt. Aber die Jungs haben eine tolle Moral bewiesen“, so Löb.

SV Herbede II - SF Schnee 5:0 (3:0)

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 Breitbarth (28., 33., 39., 74.), 5:0 Hagedorn (86.).

Nico Breitbarth hat das Derby fast im Alleingang entschieden. Der SVH-Stürmer markierte im ersten Durchgang binnen elf Minuten einen lupenreinen Hattrick und legte in Durchgang zwei einen weiteren Treffer nach. „Die Jungs haben das, was wir uns vorgenommen haben, sehr gut umgesetzt“, resümierte SVH-Trainer Björn Brose. „Der Gegner war uns in allen Belangen überlegen. Die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung“, sagte Schnees Trainer Pedro Pina.

TuS Stockum II - SuS Wilhelmsh. II 4:5 (1:1)

Torfolge: 0:1 (8.), 1:1 Altgeld (16.), 2:1 Wondra (55.), 3:1 Altgeld (60.), 3:2 (65.), 3:3 (71.), 4:3 Wondra (74.), 4:4 (82.), 4:5 (89.).

Obwohl die Stockumer „Oldies“ Thomas Altgeld und Frank Wondra jeweils einen Doppelpack erzielten, stand die TuS-Reserve am Ende einmal mehr mit leeren Händen da. 3:1 und 4:3 hatte das Schlusslicht geführt. Doch in der Schlussphase drehte Wilhelmshöhe die Partie. „Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft, haben aber blöde Fehler gemacht“, ärgerte sich TuS-Coach Olaf Spenst.

Portugal SV - Türkischer SV 3:1 (2:1)

Torfolge: 0:1 Berndl (32.), 1:1 Bensaid (38.), 2:1 Merhi (43.), 3:1 Madeira (75.).

Zwar bezeichnete PSV-Trainer Ertan Ilce den Türkischen SV als stärksten Gegner, gegen den man in der Hinrunde gespielt habe. Der Sieg sei aber dennoch souverän gewesen. Die Gastgeber ließen einige Chancen liegen und wurden dann durch Christian Berndl bestraft – 0:1. Zakania Bensaid und Khaled Merhi drehten die Partie aber vor der Pause und Julio Madeira machte schließlich den Sack zu. „Wir haben eine überragende Hinrunde gespielt. Ich bin stolz auf die Truppe“, so Ilce.

SV La’dreer 04 II - VfB Annen II 9:1 (2:0)

Torfolge: 1:0 (30.), 2:0 (44.), 3:0 Neumann (48.), 3:1 Musial (50.), 4:1 (53.), 5:1 (57.), 6:1 (59.), 7:1 (64.), 8:1 (66.), 9:1 (75.).

Die Annener pfiffen personell aus dem allerletzten Loch und erwischten obendrein einen rabenschwarzen Tag. So setzte es am Ende eine deutliche Niederlage in Langendreer. Annen steckt damit weiterhin im Tabellenkeller fest.

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