JUDO

Perfekter Start in die NRW-Liga

Überlegener Sieg: Lukas Romahn (li., Sport-Union Annen) gewann mit seinem Team mit 7:0 in eigener Halle gegen Revier-Rivale PSV Bochum.

Foto: Manfred Sander

Überlegener Sieg: Lukas Romahn (li., Sport-Union Annen) gewann mit seinem Team mit 7:0 in eigener Halle gegen Revier-Rivale PSV Bochum. Foto: Manfred Sander

Witten.   Die Männer der SU Annen werden in der NRW-Liga gegen den PSV Bochum nicht gefordert. Damen kassieren gleich zwei Niederlagen.

Einen optimalen Start in die neue Saison erwischten die Judoka der Sport-Union Annen II, die inzwischen in der neu geschaffenen NRW-Liga um Punkte kämpfen. Auftaktgegner PSV Bochum war den Wittenern jedenfalls nicht gewachsen. Für die Regionalliga-Damen der SUA hingegen setzte es am ersten Kampftag gleich zwei Niederlagen.

NRW-Liga

SU Annen II - PSV Bochum 7:0. Etwas mehr Gegenwehr hatten sich die Gastgeber in dieser ersten Partie der neuen Saison vermutlich schon gewünscht. „Die Bochumer hatten aber auch nicht ihre beste Mannschaft auf der Matte“, räumte SUA-Trainer Fritz Salewsky ein. Dennoch kein Grund für seine Schützlinge, den Fuß vom Gas zu nehmen. Eindrucksvoll war auch für den erfahrenen Annener Coach, wie sich vor allem seine junge Garde präsentierte. „Die Jungs haben das allesamt richtig gut gemacht“, lobte Salewsky die SUA-Talente Philipp Utzig (60 kg), Lukas Romahn (66 kg) und Moritz Vieregge (73 kg), die jeweils ungefährdete Siege einfuhren.

Auch ihre Teamkollegen geizten im Dojo am Kälberweg nicht mit Leistung. Im Mittelgewicht (81 kg) punktete Aeneas Paul, ebenso siegreich waren Andreas Altergott (90 kg), Florian Kosch (100 kg) und Routinier Manuel Neumann (+100 kg). So gab’s unterm Strich einen 7:0-Kantersieg mit einer Unterbewertung von 67:0.

Damen-Regionalliga

SU Annen - 1. Essener JC 2:5. Dass es in dieser Besetzung schwierig werden würde, war SUA-Trainerin Hannah Schorlemmer schon vorab klar. Doch u. a. fehlten die beiden U 18-Talente Cara Sachse und Sophie Püchel, die parallel beim Europacup im tschechischen Teplice im Einsatz waren.

So sprangen gegen Essen lediglich zwei SUA-Siege heraus. Einen davon holte Trainerin Schorlemmer in der 63-kg-Klasse vorzeitig selbst, da ihre Kontrahentin drei Bestrafungen erhielt. Den zweiten Punkt sackte ganz überlegen Schwergewichtlerin Daniela Witthüser bei ihrem Comeback ein. Nach gerade mal 33 Sekunden warf sie ihren zweiten Waza-ari, ihre Gegnerin Christina Protze zeigte sich schwer beeindruckt. „Daniela Witthüser ist in der Regionalliga schon Gold wert für uns“, lobte Schorlemmer die frühere Deutsche Meisterin.


SU Annen - JC Hennef 3:4. Im Duell mit den Rheinländerinnen war durchaus ein Erfolg für die SUA drin. Für die Punkte sorgten diesmal Anna Stausberg (-63 kg), Kristina Secertzis (+78 kg) und kampflos Hannah Schorlemmer (-78 kg). Nachwuchs-Talent Maria Romahn ging leicht angeschlagen in den Kampftag, schenkte ihr Duell gegen Hennefs Joana Baumann vorsichtshalber ab. Nach den Niederlagen für Hadidza Bajramovic (-57 kg), Jaqueline Nobre de Andrade (-70 kg) und Franziska Mette (-48 kg) war die knappe Niederlage besiegelt. Am 5. Mai in Bochum soll es dann besser laufen.

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