DAMENHANDBALL

Online-Staffeltag lässt für Wittens Teams viele Fragen offen

Lediglich eine Partie (gegen die DJK SG Bösperde) haben die Verbandsliga-Damen um Jule Dominik (re.) von der SG ETSV Ruhrtal II bislang gespielt.

Lediglich eine Partie (gegen die DJK SG Bösperde) haben die Verbandsliga-Damen um Jule Dominik (re.) von der SG ETSV Ruhrtal II bislang gespielt.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Witten.  Drei mögliche Spielmodelle werden vom Verband angeboten. Vertreter von SG ETSV Ruhrtal Witten und TuS Bommern reagieren vorerst verhalten.

Wie geht es weiter - und vor allem wann? Das sind auch Fragen, die sich die Damenhandball-Teams derzeit stellen. Bis ins neue Jahr müssen sich u. a. die Spielerinnen der SG ETSV Ruhrtal (Oberliga, Verbandsliga) sowie vom TuS Bommern (Verbandsliga) zumindest noch gedulden, denen beim virtuellen Staffeltag mögliche Szenarien vorgegeben wurden.

Die Oberliga-Damen der SG ETSV Ruhrtal haben bislang gerade mal eine Partie bestritten und hängen wie ihre Konkurrenten wegen der Coronakrise derzeit weiter völlig in der Luft. „Keiner weiß doch genau, wie es weitergehen wird. Das ist alles irgendwie mit der heißen Nadel gestrickt“, sagt SG-Geschäftsführerin Sabine Dominik. Ein wirklicher Wettbewerb sei es so auf keinen Fall, denn auch die Voraussetzung von Stadt zu Stadt seien einfach zu unterschiedlich. „Wir wissen ja nicht, wann wir überhaupt wieder in die Halle dürfen.“ Bis zur nächsten Konferenz im Dezember sollen die Vereine nun ihr Votum abgeben , welche der drei möglichen Varianten für eine Fortsetzung der Saison sie bevorzugen.

Es geht allein noch um die Hinrunde - danach sind „Play-Offs“ ein Thema

Ende Januar, so der Plan laut des Handball-Verbandes Westfalen (HVW), sollen die Punktspiele wieder aufgenommen werden - sofern es die Bedingungen in Sachen Inzidenzwerte in den einzelnen Kommunen erlauben. „Alle Konzepte drehen sich nur noch um eine alleinige Beendigung der Hinserie“, so Miriam Wirges, Sportliche Leiterin im Damenbereich beim TuS Bommern. An ein Ausspielen von Hin- und Rückserie ist angesichts der drängenden Terminnot nicht zu denken. Immerhin bräuchten die Mannschaften bis zur Wiederaufnahme der Saison auch noch ein wenig Vorbereitung.

Der TuS Bommern bestritt sein letztes Spiel am 24. Oktober, die Zweitvertretung der SG ETSV Ruhrtal war nur einmal am Ball - und das bereits am 11. Oktober. „Die ausgefallenen Partien sollen an die reguläre Serie angehängt werden“ , sagt Sabine Dominik. Eine längere Diskussion kam beim virtuellen Staffeltag nicht zustande, „weil man ja derzeit noch nicht das besprechen kann, was Ende Januar ist“, so die Funktionärin. „Ich persönlich hoffe, dass man die Saison irgendwann komplett auf Null setzt und dann nach den Sommerferien erneut beginnt.“

TuS Bommerns Miriam Wirges spricht sich für Saison ohne Wertung aus

Beim TuS Bommern wird man am Sonntag (virtuell) das Gespräch mit der Mannschaft suchen, welche der drei Varianten infrage kommt. Eine normale Hinserie mit zu ermittelnden Auf- und Absteigern ist ebenso im Angebot wie eine Version mit zwei verschiedenen Play-Off-Modellen. „Es sind noch viele Fragen offen. Was passiert, wenn die Städte die Hallen nicht zeitgleich schon wieder öffnen ?“, fragt sich Miriam Wirges, die sich für eine Saison ohne Wertung ausspricht.

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