JUDO

Oldenburg sieht SU Annen leicht im Vorteil

Starke Auftritte gegen Holle: Auf Leon Philipp (li.; hier gegen Esslingens Boris Trupka im letztjährigen Viertelfinale) werden die SUA-Verantwortlichen auch diesmal setzen.

Foto: Barbara Zabka

Starke Auftritte gegen Holle: Auf Leon Philipp (li.; hier gegen Esslingens Boris Trupka im letztjährigen Viertelfinale) werden die SUA-Verantwortlichen auch diesmal setzen.

Witten.   Mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen gastiert am Samstag ein Aufsteiger zum ersten Heimkampf der SU Annen am Kälberweg.

„Das soll unser erster Saisonsieg werden“, verkündet ein selbstbewusster Stefan Oldenburg, Trainer der Bundesliga-Judoka von der Sport-Union Annen, vor dem ersten Heimkampf der neuen Saison am Samstag (18 Uhr, Sportzentrum am Kälberweg) gegen Aufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen.

Ganz unbegründet ist die positive Stimmung im Lager der Wittener natürlich nicht. Zum einen hinterließen die SUA-Judoka beim 7:7 zum Auftakt in Holle trotz einiger personeller Schwierigkeiten einen guten Eindruck, zum anderen kassierte Neuling Leverkusen gleich mal eine 5:9-Heimniederlage gegen Hertha Walheim. „Wenn man sich die beiden Kader so ansieht, dann sollte schon ein kleiner Vorteil bei uns liegen“, hat Oldenburg bei seiner Analyse festgestellt. Dass die offizielle Internetseite der Bundesliga allerdings nur exakt 30 Kämpfer der Rheinländer aufführt, sollte nicht über die Qualitäten des Aufgebots hinwegtäuschen. „Da sind schon einige richtig gute Jungs dabei“, weiß Stefan Oldenburg.

So setzen die Bayer-Judoka nicht nur auf die erstligaerfahrenen Gutsche-Brüder Dennis und Robin, sondern auch auf die gleich drei Bottieau-Brüder aus Belgien. „In den Gewichtsklassen bis 81 und bis 90 Kilogramm sind die Leverkusener wirklich gut besetzt, da werden wir uns mächtig strecken müssen. Ansonsten aber haben wir die besseren Karten.“ Auch gegen die Aachener hatte die Bayer-Auswahl exakt in diesen Klassen je zwei Punkte eingefahren. Dass jedoch Nationalmannschafts-Kämpfer Anthony Zingg (-73 kg), der vor der Saison nach Unstimmigkeiten mit dem Deutschen Meister Hamburger JT wieder zum Stammverein ins Rheinland zurückkehrte, am Samstag mit von der Partie ist, glaubt Oldenburg nicht.

Bis ins Detail will der 29-jährige Annener Coach, der am Samstag wieder selbst auf die Matte gehen wird, noch keine Einblicke in sein Team für den ersten Bundesliga-Heimkampf gestatten. Dass allerdings neben den beiden noch angeschlagenen Frederik Schreiber und Martin Matijass auch Max Strote wegen seiner Klausurenphase noch nicht zum Einsatz kommen wird, ist kein Geheimnis. Ebenso nicht, dass gegen Leverkusen erstmals der erst 17-jährige Jonas Schreiber eine Bewährungschance erhalten wird. „Er war zuletzt für ein paar Wochen mit der Nationalmannschaft bei einem Vorbereitungs-Lehrgang in Brasilien“, berichtet Oldenburg.

Insgesamt vier SUA-Heimkämpfe

„Es müsste schon einiges schiefgehen, wenn uns am Samstag nicht ein Sieg gegen Leverkusen gelingt“, glaubt der SUA-Coach an den Erfolg vor den eigenen Anhängern, die die Unioner sicherlich zahlreich unterstützen werden. Insgesamt viermal haben die Wittener in dieser Saison Heimrecht - es folgen noch die Begegnungen mit Aufsteiger 1. Godesberger JC (26. Mai), mit dem KSC Asahi Spremberg (16. Juni) und mit dem TSV Hertha Walheim (15. September).

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