JUDO

Oldenburg bringt EM-Silber mit

Mit starken Techniken bis zur Silbermedaille: Stefan Oldenburg (SU Annen) überzeugte in Portugal, obwohl ihn eine Bauchmuskel-Verletzung arg behinderte.

Foto: Jürgen Theobald

Mit starken Techniken bis zur Silbermedaille: Stefan Oldenburg (SU Annen) überzeugte in Portugal, obwohl ihn eine Bauchmuskel-Verletzung arg behinderte. Foto: Jürgen Theobald

Coimbra (POR).   Bei der EM der Studierenden holt SUA-Judoka Stefan Oldenburg in Portugal die Silbermedaille. Bauchmuskel-Verletzung ausgeblendet.

Zum zweiten Mal nach 2013 kehrt Judoka Stefan Oldenburg, in der Bundesliga für die Sport-Union Annen auf der Matte, mit einer Silbermedaille von der Europameisterschaft der Studierenden heim. Das portugiesische Coimbra scheint für den 29-Jährigen ein gutes Pflaster zu sein, denn der Student der Bochumer Ruhr-Uni hatte schon vor vier Jahren auf der iberischen Halbinsel Rang zwei belegt.

„Das Turnier war ziemlich stark besetzt“, so der angehende Pädagoge, der bei der SU Annen auch als Trainer des Bundesliga-Teams fungiert. Nicht nur die deutsche Auswahl setzte sich aus hochkarätigen Kämpferinnen und Kämpfern zusammen - auch die übrigen europäischen Nationen entsandten starke Aktive nach Portugal. Stefan Oldenburg, der mit einer leichten Bauchmuskelzerrung in den Wettbewerb der 81-kg-Klasse ging, bezwang in Runde eins einen Österreicher knapp nach Verlängerung im „Golden Score“. Danach schaltete er einen Briten per Uchi-mata aus und gewann auch das Halbfinale gegen einen ungarischen Judoka (mittels Ura-nage-Technik). Erst im Endkampf wurde der Wittener gestoppt, unterlag inzwischen arg angeschlagen dem Leverkusener Robin Gut-sche glatt nach einem Haltegriff. „Ich konnte mich gar nicht mehr richtig wehren, die Niederlage war völlig verdient.“ Auf Rang sieben landete in der 73-kg-Klasse zudem SUA-Judoka Thomas Graczyk.

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