DAMENHANDBALL

Lohrmann-Sieben tritt zum Spitzenspiel beim ASV Hamm an

Mit einem Sieg können Jessica Denda und der ETSV Witten ihren Spitzenplatz behaupten.

Foto: Biene Hagel

Mit einem Sieg können Jessica Denda und der ETSV Witten ihren Spitzenplatz behaupten. Foto: Biene Hagel

Witten.   ETSV Witten gastiert beim ASV Hamm-Westfalen ohne Jeesica Krawinkel. Der starke Tabellendritter leistete sich zuletzt ganz deutliche Pleite

Die Verbandsliga-Handballerinnen des ETSV Witten sind derzeit ganz blendend in Form. Mit zwei Siegen startete man ins neue Jahr, zuletzt überrollten die „Eisenbahnerinnen“ mit mächtig Dampf Westfalia Hörde. Als Tabellenführer geht man nun ins Spitzenspiel beim ASV Hamm-Westfalen (Samstag, 17.15 Uhr). Ein Team, das seiner Favoritenrolle vor Wochenfrist überraschend deutlich nicht gerecht werden konnte.

Lohrmann lobt den Gegner in höchsten Tönen

ETSV-Coach Michael Lohrmann ist noch ein wenig überrascht, dass die Hammerinnen gegen Aufsteiger Hohenlimburg mit 30:40 das Nachsehen hatten. „Offenbar kann diese Mannschaft auch mal einen schlechten Tag haben“, so Lohrmann, der ansonsten nur in den höchsten Tönen vom Tabellendritten spricht. Hamm sei ein Team mit viel Erfahrung und guten Akteuren.

ETSV fürchet den starken Angriff

Aus einer stabilen Deckung heraus fürchten die Gegner vor allem die schnellen Gegenstöße über die Leistungsträgerinnen Lena Silvers und Sina Winter, die sich oft für einen Großteil der Hammer Tore verantwortlich zeigen. Mit 74-Saisontoren ist Silvers drittbeste Schützin der Liga. Sina Winter rangiert relativ knapp dahinter mit 56 Treffern. „Das sind herausragende Spielerinnen. Zusammen mit der Kreisläuferin und ganz viel Erfahrung macht sie das sehr gefährlich“, lässt ein erkälteter Michael Lohrmann wissen.

Jessica Krawinkel muss krankheitsbedingt passen

Den Trainer der Wittenerinnen hat indes die Grippewelle erwischt. Das Spitzenspiel lässt er sich dennoch nicht nehmen. Viel Tee und ordentlich Schlaf sollen bis Samstag helfen. „Ich bin auf jeden Fall dabei“, meint er mutig. Ganz im Gegensatz zu der ebenfalls erkrankten Jessica Krawinkel, die nicht trainieren konnte. Im Kader der Lohrmann-Sieben fehlt zudem Daniela Schabacker (Urlaub).

Der Trainer stapelt weiterhin tief

Ansonsten ist der ETSV-Express aber voll besetzt und hochmotiviert, mit dem neunten Saisonsieg seinen Spitzenplatz zu verteidigen und weiter Kurs auf die Oberliga zu nehmen. Auch, wenn der Trainer das ein wenig zurückhaltender formuliert. „Wir werden uns nach Kräften wehren“, stapelt Lohrmann tief. Man könne sich kein Spiel backen und nehme die Partie, wie sie kommt. So ganz von sich weisen können die Wittenerinnen die leichte Favoritenrolle aufgrund der Tabellensituation und der letztwöchigen Pleite des ASV aber nicht.

Mit einem Auswärtssieg würde man die Hinrunde erfolgreich abschließen und zumindest einen Konkurrenten im Titelrennen auf Distanz halten. Noch liegt Hamm nur zwei Punkte zurück.

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