Basketball

Ligaprimus bestraft konsequent jeden Fehler

Chancenlos waren die Carbon Baskets gegen den Spitzenreiter Münsterland. Luis Tomao (re.) freute sich trotzdem über neun erzielte Punkte.

Chancenlos waren die Carbon Baskets gegen den Spitzenreiter Münsterland. Luis Tomao (re.) freute sich trotzdem über neun erzielte Punkte.

Foto: Jürgen Theobald

Witten.   Carbon Baskets unterliegen Bundesliga-Tabellenführer Münsterland trotz ordentlicher Leistung deutlich mit 53:95.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Carbon Baskets -
UBC/SCM Münsterland 53:95

Carbon: Neuhaus, Wilke (9), Kuhfuss (n.e.), Tomao (9), Müller (2), Krall (16), Tobys, Kettling (13), Bickert, Brazdeikis, Böther (2), Finkeldey (2).

Kein Glück brachte der Wittener Boden den Carbon Baskets. Gegen den Bundesliga-Tabellenführer UBC/SCM Baskets Münsterland, verloren die Carbons deutlich mit 53:95 (23:43). Trainer Felix Engel war dennoch zufrieden.

Die Engel-Fünf ging als krasser Außenseiter ins Spiel. Dementsprechend verliefen die ersten Minuten. Münster, vor allem auf den großen Positionen um ein Vielfaches stärker besetzt als die Hausherren, kam immer wieder zu zweiten Chancen und verwertete diese zu einfachen Punkten. Insgesamt sollten es am Ende der Partie 29 offensive Rebounds für die Gäste werden – eine beeindruckende Zahl. Schnell wuchs der Vorsprung für den UBC, so dass dieser nach dem ersten Viertel bereits 18 Zähler (28:8) betrug. Angeführt von einem starken Felix Krall zeigte die Kooperationsmannschaft aus Witten, Bochum und Oberhausen in der Folge, dass sie zurecht in der Jugend-Bundesliga ist und biss sich in die Partie. Zwar ging auch das zweite Viertel an Münster (17:15), doch dies war nicht das Entscheidende. „Die Jungs haben eine hervorragende Moral und gute Ansätze gezeigt“, sagte Engel.

Dass die Münsterländer zurecht ganz oben stehen, bewiesen sie nach dem Seitenwechsel. Immer wieder erzielte der UBC Ballgewinne, lief einfache Schnellangriffe und münzte diese in dankbare Punkte um. „Münster bestraft jeden Fehler, das haben wir am eigenen Leib erfahren“, so Engel. Er nutzte die verbleibenden Minuten des Spiels dann dazu, allen Akteuren Spielzeit zu gewähren. Am Ende unterlagen die Hausherren mit 53:95. Engel konnte das verkraften: „Wir wollten Münster unter 100 Punkten halten, das haben wir geschafft.“ In den kommenden Wochen kommen jetzt die Gegner auf Augenhöhe.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik