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Kleiner Stolperer kostet BCC Witten die Tabellenführung

BCC-Lokalmatador Ronny Lindemann gewann eines seiner zwei Duelle am Wochenende.

Foto: Barbara Zabka

BCC-Lokalmatador Ronny Lindemann gewann eines seiner zwei Duelle am Wochenende. Foto: Barbara Zabka

Witten.   Ruhrstädter verlieren gegen Elversberg mit 3:5 und damit den Spitzenplatz an Bottrop. Kenny Miatton nicht ganz in Form.

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Es war irgendwie ein komischer Spieltag aus Sicht des BCC Witten, der zunächst den Bergisch-Gladbacher BC deutlich bezwang, dann aber gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Elversberg trotz starker Leistung den Kürzeren zog. Die Tabellenführung ist man nun los, Unzufriedenheit machte sich aber nicht breit bei den Ruhrstädtern.


BCC Witten - Bergisch-Gladbacher BC 6:2. In der ersten Partie des Wochenendes verlief für den BCC zunächst alles nach Plan. Jürgen Kühl eröffnete den Spieltag mit einem knappen 40:39-Erfolg in 49 Aufnahmen am vierten Brett, ehe Ronny Lindemann auf 4:0 stellte und Bergisch-Gladbachs Dustin Jäschke deutlich mit 40:24 und 21 Aufnahmen vom Tisch fegte.

Dagegen verlief der erste Auftritt des Dänen Jacob Haack-Soerensen in der Weste des BCC nicht wie erhofft. Gegen den Franzosen Pierre Soumage lag er schon nach zehn Aufnahmen mit 7:30 zurück und verlor am Ende klar mit 21:40 in 19 Aufnahmen. Ein verpatztes Debüt, welches Eddy Leppens am Spitzenbrett aber schnell wieder vergessen machte. Bei seinem 40:25-Erfolg (23 Aufnahmen) war der Belgier jederzeit Herr der Lage und machte den 6:2-Sieg des BCC perfekt. BCC Witten - BC Elversberg 3:5. Tags darauf fühlte man ohne den verhinderten Leppens Titelverteidiger Elversberg auf dem Zahn. Schade: Jürgen Kühl konnte eine 34:25-Führung am vierten Brett nicht ins Ziel bringen und war mit dem 40:40 (39 Aufnahmen) gegen Elversbergs Volker Marx am Ende noch gut bedient. Nichts zu holen gab’s kurz darauf für Kenny Miattion, der unüblicherweise für ihn ohne jede Chance mit 27:40 (33 Aufnahmen) den Kürzeren zog, so dass der BCC vor den letzten beiden Spielen schon mit 1:3 zurücklag.

Am zweiten Brett wurde die erste Saisonniederlage der Ruhrstädter schließlich besiegelt. Für Lokalmatador Ronny Lindemann war gegen den belgischen Ex-Weltmeister Jef Philipoom nichts zu machen. Nach nur 16 Aufnahmen stand ein 23:40 zu Buche. Da nützte der erste Sieg von Jacob Haack-Soerensen am Spitzenbrett (40:24, 13 Aufnahmen) nur noch zur Ergebniskosmetik.

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