RUDERN

Im Vierer fehlt’s noch an Harmonie

Mit Lukas Föbinger (re.) am Schlag pflügte der Vierer ohne Steuermann durch den Baldeneysee.

Mit Lukas Föbinger (re.) am Schlag pflügte der Vierer ohne Steuermann durch den Baldeneysee.

Foto: D. Seyb

Essen.   Auf dem Baldeneysee messen sich Lukas Föbinger und Simon Schlott mit der internationalen Elite und zeigen gute Leistungen.

Zum 100-jährigen Jubiläum der Hügelregatta traf sich die internationale Ruder-Elite auf dem Essener Baldeneysee. Für die vielen deutschen Athleten ging es vor allem darum, sich durch gute Leistungen für die kommenden Rennen und somit letztlich für die Nationalteams zu empfehlen.

Auch zwei U 23-Athleten des RC Witten stellten sich der großen internationalen Konkurrenz: Lukas Föbinger und Simon Schlott gingen in verschiedenen Bootsklassen aufs Wasser. Föbinger ruderte mit seinem langjährigen Teamkollegen Johannes Dirk Rentz (RC Hansa Dortmund) im Zweier ohne Steuermann sowie in weiteren Renngemeinschaften im Vierer ohne Steuermann und im Achter. Schlott bildete mit Jan Berend (SC Magdeburg) wieder einen bereits bewährten Doppelzweier, war zudem mit einer Renngemeinschaft aus Mainz, Essen und Stuttgart im Doppelvierer gefordert.

Die schwierigen Wind- und Wetterbedingungen sowie das hochkarätig besetzte Feld der Doppelzweier war für Schlott/Berend eine Herausforderung. Im Vorlauf ruderten sie trotz solider Leistung hinter zwei deutschen und einem tschechischen Boot auf Platz vier, verpassten das A-Finale. Sie belegten im B-Lauf schließlich Rang fünf, steigerten sich ein wenig. Ähnliche Leistungen zeigte auch der Doppelvierer - angeführt von Schlagmann Simon Schlott - im Vorlauf, in dem es zu Rang sechs reichte. Im Finale B gab’s dann Platz fünf.

Auch der zweite U23-Vierer ohne Steuermann, angeführt von Schlagmann Lukas Föbinger, hatte mit den Bedingungen zu kämpfen. Im Vorlauf reichte es immerhin zu Platz drei hinter zwei weiteren deutschen Booten. In ihrem A-Finale mussten sich Föbinger und Co. den stärkeren Teams geschlagen geben und wurden Sechste. „Der Vierer harmoniert im Training noch nicht ausreichend. Wind und Wellen haben zusätzlich dazu beigetragen, dass wir einfach nicht in das Rennen gefunden haben“, erklärte Lukas Föbinger.

Im Zweier ohne Steuermann überzeugten Föbinger und Rentz. In ihrem Vorlauf sprang aber trotz guter Leistung hinter Deutschland, Argentinien, den Niederlanden und Tschechien nur Rang fünf heraus. Im B-Finale siegte das Duo aber souverän: „Wir hatten etwas Pech mit unserem Vorlauf, der mit Nationalmannschaften und Booten aus dem Senioren A-Bereich gespickt war. Im Finalrennen haben wir dann gezeigt, dass wir ins A-Finale gehören.“

Achter-Finale mit dem Weltmeister

Im letzten Rennen des Regattawochenendes, dem Männer-Achter, war Lukas Föbinger ebenfalls mit von der Partie. Trotz nur weniger Trainingskilometer lief das Boot gut über den See. Obwohl die Spitze, angeführt vom letztjährigen deutschen Weltmeister-Achter, weit vorausfuhr, entsprach das Rennen allgemein den Erwartungen, so Föbinger. Als sechstes von acht Booten kamen der Wittener und seine Mitstreiter ins Ziel.

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