HANDBALL

Im Derby punktet clevere HSG doppelt

in der Handball-Kreisliga wurde TuS Bommern II Meister und ist aufgestiegen am 12.5.2018 in Witten am Bommerfelder Ring. Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services GmbH

Foto: Manfred Sander

in der Handball-Kreisliga wurde TuS Bommern II Meister und ist aufgestiegen am 12.5.2018 in Witten am Bommerfelder Ring. Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services GmbH Foto: Manfred Sander

Witten.   Der Meister lässt sich auch am letzten Spieltag nicht lumpen: Bommerns „Zweite“ weist Westfalia Hörde in die Schranken. HSG im Derby obenauf.

Zum Saisonausklang feierten der TuS Bommern II und der HSV Herbede II deutliche Siege, im Wittener Derby gewann die HSG Annen-Rüdinghausen bei der DJK TuS Ruhrtal, bleibt in der Abschlusstabelle aber hinter dem Ortsnachbarn.


TuS Bommern II - Westfalia Hörde 29:18 (17:8). Für beide Teams ging es in dieser Partie um nichts mehr - Bommerns „Zweite“ stand bereits seit der Vorwoche als Meister fest, die Dortmunder hatten den Klassenerhalt eingetütet. Dennoch bot sich den Zuschauern ein unterhaltsames Duell, in dem die TuS-Akteure klar den Ton angaben. Bis Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Schützlinge von Trainer Günter Biniasch mit bis zu 14 Treffern Vorsprung in Front, ließen es erst danach etwas ruhiger angehen gegen Hörde, das in den letzten zehn Minuten auf eine offene Manndeckung umstellte.

TuS: Aufstellung lag nicht vor.

DJK TuS Ruhrtal - HSG Annen-Rüdinghausen 23:26 (11:11). Am letzten Spieltag ging es für beide Teams nur noch um den Ruhm für den Derbysieger. Bei beiden Mannschaften fehlten einige Stammspieler, in Durchgang eins lieferten sich die Rivalen eine offene Partie. Während die Ruhrtaler wie gewohnt ihre spielerische Stärke im Angriff nutzten, um sich gute Wurfpositionen zu erarbeiten, setzten die Gäste wie zu erwarten auf Würfe aus der zweiten Reihe und auf Eins-gegen-eins-Situationen. Die HSG lag zwischendurch mit 11:8 vorn, doch bis zum Seitenwechsel glich Ruhrtal aus.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte der Gastgeber diesen Trend zunächst fort, verpasste es aber, sich beim Stand von 14:12 noch weiter abzusetzen. So blieb die HSG immer in Schlagdistanz. Mitte der zweiten Hälfte drehten die Wrobel-Schützlinge die Partie, gingen selbst mit 19:17 in Führung. In der Schlussphase fehlte es den Ruhrtalern dann erkennbar an Substanz, so dass Annen-Rüdinghausen vorentscheidend auf 23:18 wegzog.

Trainer Stephan Pade sah trotz der ersten Derbyniederlage der Saison keinen Anlass zu schlechter Stimmung: „Es war nochmal ein ansehnliches Spiel zum Saisonausklang, das wir bis ca. zehn Minuten vor Schluss offen gestaltet haben. Bei unserer dünnen Personaldecke ist es nicht verwunderlich, dass uns gegen Ende des Spiels dann doch etwas die Kräfte schwinden. Insgesamt bin ich mit dem Saisonverlauf gerade wegen der überaus widrigen Begleitumstände sehr zufrieden.“

TuS: Böker (1), Agatz (1); Glass (5/1), Denner (6/3), Dickamp (2), Ader (4/2), Gies (1), Cassel (3), Winter.
HSG: Mehrens; Wüstenfeld (2), Weigelt (8/6), Hellmonds (1), Kostroch (4), D. Mohr (1), Lohrmann (2), Wettlaufer (3), Bauer, R. Mohr (5).

TuS Hattingen III - HSV Herbede 28:37 (15:17). Eine starke Teamleistung bescherte dem HSV einen verdienten Auswärtssieg. Dabei hatte Trainer Marko Weiß gerade mal neun Akteure zur Verfügung. Die aber zeigten von Beginn an, dass sie die Partie unbedingt gewinnen wollten. Herbede gewann dank der besseren Physis, so wuchs der Vorsprung immer weiter. „Ein Sieg des Willens“, freute sich der Coach des Tabellenvierten.

HSV: Gajowski; Boldt (5), Bruchsteiner (5), Bentler (1), Windfuhr (3/1), Noth (2), Vohmann (11/2), Oberbossel (6), Meuren (4).

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