DAMENHANDBALL

HSV Herbede schenkt Sieg noch her

Ein Unentschieden zu Beginn holten Anna Wieczorek und der HSV Herbede.

Ein Unentschieden zu Beginn holten Anna Wieczorek und der HSV Herbede.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Kurz vor Schluss gibt das Damen-Team des HSV Herbede einen möglichen Sieg gegen den HV Sundern aus der Hand. Den Trainer regt das auf.

Herbede. Einen unbefriedigenden Start erwischten die Landesliga-Damen des HSV Herbede, denen in eigener Halle nicht mehr vergönnt war als eine Punkteteilung beim 20:20 (9:8) gegen den HV Sundern. Dabei ärgerte sich Trainer Uli Müller vor allem über das leichtsinnige Spiel seines Teams in der Endphase.

Beste Voraussetzungen hatten die Gastgeberinnen am Samstag ohnehin nicht. Hannah Schorlemmer wird wegen einer Schulterverletzung noch länger fehlen, Sarah Schoumakers war privat verhindert, und Spielgestalterin Martina Reschke pausiert derzeit aus beruflichen Gründen.

Dennoch erwischte Herbede einen ordentlichen Start, führte nach gut zehn Minuten mit 3:1, stand sicher in der Defensive. Doch der HSV erlaubte sich u. a. den Luxus von drei verworfenen Siebenmetern, so dass Sundern zwischenzeitlich selbst mit 7:6 (21.) vorn lag. Zur Pause hatte die Müller-Sieben dann zumindest eine 9:8-Führung inne. Im zweiten Abschnitt aber ließen die Gastgeberinnen nach, vergaben zu viele gute Möglichkeiten und liefen einem 11:14-Rückstand (45.) hinterher. Mit großem Kraftaufwand aber kam der HSV noch mal zurück, erarbeitete sich ein 19:17 sechs Minuten vor Schluss. „Dann haben wir es aber nicht clever genug heruntergespielt“, so Uli Müller. Vor allem ärgerte er sich, dass Sundern fünf Sekunden vor Schluss noch durch gütige Mithilfe seines Teams zum 20:20-Ausgleich kam.

HSV Herbede - HV Sundern 20:20 (9:8). HSV: Gust, Barabasch; Mortier (1), Wieczorek (5/1), Ullerich (1), Hausherr (9), Oberbossel (3/3), Römer (1), Schneidereit.

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