HANDBALL-KREISPOKAL

HSV Herbede fordert kriselnden TuS Bommern heraus

Linkshänder Thomas Faeseke (li.) wird am Samstag im Pokal aushelfen beim TuS Bommern, weil zahlreiche Stammspieler ausfallen.

Linkshänder Thomas Faeseke (li.) wird am Samstag im Pokal aushelfen beim TuS Bommern, weil zahlreiche Stammspieler ausfallen.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Witten.  Im Kreispokal misst sich der HSV Herbede am Samstag mit Oberligist TuS Bommern. Dessen Trainersuche ist bereits angelaufen.

Auch wenn es „nur“ eine Partie im Kreispokal ist - für den TuS Bommern ist das Aufeinandertreffen mit Gastgeber und Nachbar HSV Herbede (Samstag, 18 Uhr, Husemann-Sporthalle) kein ganz unwichtiges, denn immerhin ist es das erste Spiel nach der Trennung von Coach Dennis Wahlers.

„Für die Mannschaft geht es jetzt darum, zu zeigen, was sie kann. Natürlich wollen wir dieses Spiel gewinnen“, stellt Andreas Buchholz, Bommerns Teammanager, klar. Auch wenn der Oberliga-Neuling am Samstag personell arg gebeutelt daherkommt, nahezu ein komplettes Team wird ersetzen müssen. Definitiv nicht dabei sein werden der verletzte Kai Funke sowie die Urlauber Niklas Polakovs, Fabian Blechschmidt und Yannick Rasch-Blümel. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Nils Leicht (Rücken), Leon Fülber (Leiste) und Marcel Tarlinski (Sprunggelenk). Auch Torhüter Clemens Uphues hat sich eine Fußverletzung zugezogen, setzt somit am Samstag im Kreispokal-Duell aus.

Herbede wieder mit Keeper Till Filter, bei Bommern hilft Faeseke aus

Einen neuen Trainer haben die Bommeraner nach der Demission von Dennis Wahlers noch nicht gefunden, Am Samstag werden Viktor Bensmann und Andreas Buchholz auf der Bank sitzen und die Leitung übernehmen. „Die ersten Gespräche mit Kandidaten sind geführt, das Anforderungsprofil ist klar“, so Buchholz. Ein Sieg gegen den Bezirksligisten solle zumindest einen kleinen Schub fürs zuletzt angekratzte Selbstbewusstsein bringen. Mit Thomas Faeseke kommt ein routinierter Akteur aus dem Aufstiegsjahr mit in den Kader.

Der HSV Herbede indes kann die Partie, zu der immerhin 100 Zuschauer zugelassen sind, gelassen angehen. „Wir wissen, dass Bommern da nicht mit dem besten Aufgebot kommt. Natürlich würden wir das Spiel gerne gewinnen - mal sehen, was möglich ist“, so HSV-Trainer Marko Weiß. Dessen Team noch nicht wirklich im Rhythmus ist, erst ein Punktspiel absolviert hat (23:28 bei TuS Hattingen II) - daher kommt den Herbedern der Pokal ganz gelegen. „Wir sind nahezu komplett, haben eine gute Mannschaft beisammen“, teilt Weiß mit. Erstmals wieder mit an Bord ist beim HSV Torhüter Till Filter.

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