Handball

HSV dreht in Hälfte zwei auf

Herbedes Kreisläufer Dominik Filla (am Ball) ist einer der jungen Wilden in der HSV-Reserve.

Foto: Biene Hagel

Herbedes Kreisläufer Dominik Filla (am Ball) ist einer der jungen Wilden in der HSV-Reserve. Foto: Biene Hagel

Witten.   Herbede tut sich gegen Beckhausen eine Halbzeit lang schwer. Am Ende macht es die Weiß-Sieben dennoch deutlich und festigt somit Rang eins.

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HSV Herbede II -
TB Beckhausen 31:21

HSV: Gajowski; Boldt (1), Bruchsteiner (5), Busch (1/1), Bentler (3), Vuk (7/4), Czerkawski (6), Noth, Windfuhr (2), Trösken (1), Filla (1), Hein (1), Rosiak (3).

In der Handball-Kreisliga hat der HSV Herbede II die Tabellenführung verteidigt. Allerdings tat sich die Mannschaft von Trainer Marko Weiß eine Halbzeit lang mächtig schwer gegen den TB Beckhausen. 12:12 stand es nach 30 Minuten. Doch dann drehten die Herbeder auf und erspielten sich schließlich noch einen deutlichen 31:21-Erfolg.

„Das war für uns ein hartes Stück Arbeit in der ersten Hälfte“, sagte Weiß nach der Partie. Sein Team lag nach einer Viertelstunde mit 5:7 im Hintertreffen. Zwar drehte die HSV-Reserve das Spiel zunächst und ging mit 10:7 in Führung – zur Pause musste sich die Weiß-Sieben aber mit einem Unentschieden zufrieden geben. Zum einen bekamen die Hausherren den gegnerischen Kreisläufer nicht in den Griff, zum anderen agierten die Herbeder vor dem Tor zu fahrlässig.

Weiß stellte in der Kabine auf eine 5:1-Deckung um. Das zeigte Wirkung. Es dauerte neun Minuten, da hatten sich die Wittener entscheidend auf 20:14 abgesetzt. Der HSV hatte nun die nötige Treffsicherheit und in Alexander Czerkawski einen starken Akteur im Rückraum. Somit wurde das Ergebnis am Ende noch deutlich.

Der Sieg ist auch das Resultat einer neuen taktischen Flexibilität, die der HSV unter anderem seinen jungen Spielern zu verdanken hat. Früher, so Marko Weiß, habe man stets ausschließlich auf eine robuste 6:0-Deckung gesetzt. „Nun haben wir eine andere Spielweise und sind für unsere Gegner nicht auszurechnen.“ Neben Alexander Czerkawski beleben auch Felix Windfuhr mit seiner aggressiven Abwehrarbeit und der gerade erst 18 Jahre alte Dominik Filla die Herbeder Reserve.

Geführt werden die Youngster von den Routiniers wie Mario Vuk oder Michael Noth. Der Lohn dieser gelungenen Mischung ist der Platz an der Tabellenspitze. Dort geht es allerdings eng zu. Noch immer ärgert sich Weiß daher über die Niederlage gegen Konkurrent SV Westerholt. „Das war unnötig. Wir hatten da einen rabenschwarzen Tag“, so der Übungsleiter. Die zweite Niederlage beim Waltroper HV sei verdient und der Euphorie des Aufsteigers geschuldet gewesen.

Die Meisterschaft ist das Ziel der HSV – und da sind die Wittener auf einem guten Weg. Weiß merkt aber an: „Wir haben noch schwere Aufgaben vor uns.“

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