HANDBALL

Herbede-Trainer Weiß setzt in Riemke auf „kleine Lösung“

Ihn hat der Gegner stets im Blick: Fabian Jung (li.) ist der torgefährlichste Angreifer beim TuS Bommern II.

Ihn hat der Gegner stets im Blick: Fabian Jung (li.) ist der torgefährlichste Angreifer beim TuS Bommern II.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Der HSV Herbede reist mit einigen Aufstellungssorgen nach Riemke, die „Zweite“ des TuS Bommern versucht in Oer-Erkenschwick ihr Glück.

Witten. Nach dem hart erkämpften Sieg gegen den TV Brechten II wollen die Handballer des HSV Herbede am Samstag bei der Riemker Reserve nachlegen. Der TuS Bommern II gibt derweil seine Visitenkarte beim FC Erkenschwick ab, will dort die gegen Welper eingebüßten Zähler zurückerobern.


Teutonia Riemke II - HSV Herbede (Sa., 15.25 Uhr). „Viel einfacher als in der letzten Woche wird es für uns nicht“, flüchtet sich HSV-Trainer Marko Weiß vor der Partie in Bochum in Galgenhumor. Denn seiner Mannschaft, die gegen Brechtens Zweitvertretung eine prima kämpferische Leistung zeigte und nicht unverdient zwei Punkte einsackte, wird wieder auf einige Stammkräfte verzichten müssen.

So kann Marko Weiß auch gegen Riemkes Reserve nicht auf Matthias Ciesiolka und Steffen Ehrhardt bauen - „beide werden ca. vier bis fünf Wochen lang ausfallen“, schwant dem Trainer Böses. Keine guten Nachrichten also in Sachen Rückraum-Aufgebot. „Wir werden also eher eine ,kleine Besetzung’ aufbieten können“, so Weiß. Auch Timo Bottländer wird den Herbedern wohl fehlen, und Erik Schulte hat eine Erkältung erwischt.

FC Erkenschwick - TuS Bommern II (Sa., 18.30 Uhr). Das Zustandekommen der 23:24-Auftaktniederlage in eigener Halle gegen die DJK Westfalia Welper war für die Bommeraner „Zweite“ mehr als ärgerlich. Die Gastgeber hatten schon recht komfortabel in Führung gelegen, sich in der Schlussphase dann allerdings mehr oder weniger den Schneid abkaufen lassen. Dass Welper den besten TuS-Schützen Fabian Jung in Manndeckung nahm, die Bommeraner damit einer der wichtigsten Optionen im Angriff beraubte, war der Schlüssel zum Gäste-Erfolg.

„Wir müssen damit rechnen, dass sowas künftig öfter passiert“, hatte TuS-Coach Jens Berger zu Protokoll gegeben. Auch am Samstag in Erkenschwick (zum Auftakt 30:23-Sieger in Linden-Dahlhausen) sollte man sich eine Taktik für diesen Fall zurechtlegen. Dann müssen im Rückraum andere abliefern.

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