JUGENDFUSSBALL

Große Auszeichnung für Luis Hartwig

Mit der „Werner-Altegoer-Medaille“ wurden drei Junioren des VfL Bochum ausgezeichnet. Luis Hartwig (Mitte) erhielt die Trophäe als bester B-Jugendliches des Jahres.

Foto: VfL Bochum

Mit der „Werner-Altegoer-Medaille“ wurden drei Junioren des VfL Bochum ausgezeichnet. Luis Hartwig (Mitte) erhielt die Trophäe als bester B-Jugendliches des Jahres. Foto: VfL Bochum

Bochum/Witten.   Als einer von drei Jugendspielern des VfL Bochum erhält der Bommeraner Luis Hartwig die „Werner-Altegoer-Medaille“ als bester seines Jahrgangs.

Das war schon etwas ganz anderes, als sonst vor überschaubarer Zuschauerkulisse in der B-Jugend-Verbandsliga zu kicken. Weit über 2000 Mitglieder des VfL Bochum waren zur Hauptversammlung in die Jahrhunderthalle gekommen - und dort erhielt der Bommeraner Luis Hartwig (14) als eines von drei herausragenden Talenten die „Werner-Altegoer-Medaille“.

Mit dieser Trophäe werden inzwischen jährlich die besten Jugendspieler des Clubs ausgezeichnet. Neben dem B-Jugendlichen aus Witten gehörten auch Tim Oermann (U 15) und Ulrich Bapoh (U 19) zu den Preisträgern. Die Ehrung nahmen der Leiter des VfL-Talentwerks, Alexander Richter, und Sportvorstand Christian Hochstätter vor. „Der ganze Vorstand war dabei, dazu so ein großes Publikum - das war schon ein tolles Gefühl“, gibt Luis Hartwig zu.

Im dritten Jahr beim VfL Bochum

Der Neuntklässler des Ruhr-Gymnasiums hatte kurz vor der Verleihung Bescheid bekommen, dass er zum Trio der Auserwählten gehört. „Die Kriterien für die Medaille sind neben der sportlichen Leistung auch das soziale Verhalten außerhalb des Platzes und die schulischen Ergebnisse“, erläutert der junge Fußballer. Die Nachwuchskicker reichen regelmäßig Zeugnis-Kopien ein - auf diesem Weg sorgt der Zweitliga-Club dafür, dass die Talente auch ihre schulische Ausbildung nicht vernachlässigen.

Im dritten Jahr schon spielt Luis Hartig für die Jugend des VfL Bochum, war zuvor mit Erfolg beim SV Bommern 05 am Ball, wurde mit den D-Junioren Kreismeister. Dass sein großes Talent nicht verborgen blieb, liegt auf der Hand. „Es gab immer auch mal Anfragen von anderen Clubs, etwa aus der Jugend-Bezirksliga. Aber ich habe immer gesagt: Wenn ich mal weggehe aus Witten, dann schon zu einem höher spielenden Verein“, so Hartwig. Die Kontakte seines Vaters Knut, selbst früher beim VfL Bochum am Ball, gaben schließlich den Ausschlag, dass auch der Junior den Weg zur Castroper Straße wählte.

Als Offensivspieler macht der feine Techniker regelmäßig von sich reden. Nach bislang sieben absolvierten Spielen hat Luis Hartwig schon sechsmal getroffen, liegt mit seinem Team auf Rang drei der Verbandsliga-Tabelle. „Wir sind eine der wenigen U 16-Mannschaften in der Gruppe, spielen also meistens gegen ältere Gegner“, berichtet der Bommeraner, der bei vier Trainingseinheiten pro Woche plus Spiel am Wochenende schon ziemlich ausgebucht ist. Seine weiteren sportlichen Leidenschaften wie Handball und Tennis haben inzwischen gegenüber dem Fußball den Kürzeren gezogen. „Ab und zu spiele ich noch mal Tennis in der Freizeit, Handball geht wegen der Beanspruchung gar nicht mehr.“

„Mein großes Ziel ist es, irgendwann in den Profibereich zu kommen. Am liebsten auch beim VfL Bochum - die Nähe zu meiner Familie und meinen Freunden ist mir doch sehr wichtig“, sagt der Fußballer. Der Weg scheint geebnet.

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