Jugendfußball

FSV Witten: 35.000 Euro vom BVB liegen bereit

Die Kapazitäten auf der Anlage im Wullenstadion, die sich der FSV Witten mit dem VfB Annen teilt, sind ausgeschöpft. Hier will der FSV eigentlich reagieren - mit Unterstützung des BVB.

Die Kapazitäten auf der Anlage im Wullenstadion, die sich der FSV Witten mit dem VfB Annen teilt, sind ausgeschöpft. Hier will der FSV eigentlich reagieren - mit Unterstützung des BVB.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Witten.  Der FSV nahm an einer Aktion von Borussia Dortmund zugunsten des Amateurfußballs teil. Doch beim Vorhaben des FSV gibt es bürokratische Hürden.

Von der A-Jugend bis zur D-Jugend schickt der FSV Witten in der kommenden Spielzeit zwei Teams in der Bezirksliga und vier Teams in der Kreisliga A ins Rennen. Das zeigt die gute Entwicklung der Jugendabteilung in den vergangenen Jahren.

„Die Ziele, die wir vor ein paar Jahren formuliert haben, die haben wir erreicht und stabilisiert. Wir haben Kontinuität und Konstanz in den Verein bekommen“, freut sich der Sportliche Leiter des FSV, Johannes Gabriel.

Infrastruktur ist verbesserungswürdig

Nun gehe es darum, das erreichte Niveau zu halten. Die nächsten Entwicklungsschritte stehen vorerst hinten an, denn dafür müsste sich zunächst einiges ändern. Um sportlich noch weiter voranzukommen, fehlt es dem FSV Witten an den infrastrukturellen Voraussetzungen.

Der Verein teilt sich die Plätze am Wullenstadion mit dem VfB Annen 19 und ist in Bezug auf den Trainingsbetrieb längst an der Kapazitätsgrenze angelangt. Da hilft es kaum, dass die Seniorenabteilung nur noch wenige Ressourcen belegt. „Wir kommen so nicht weiter“, so Gabriel.

Borussia Dortmund unterstützt den FSV Witten

Dabei stehen Mittel bereit. Der FSV Witten hat vor einiger Zeit erfolgreich an einer Aktion zugunsten des Amateurfußballs von Borussia Dortmund teilgenommen. Die Wittener überzeugten mit ihrem Konzept für ein weiteres Spielfeld und gewannen 35.000 Euro, die als Anschubfinanzierung gedacht sind.

Allerdings liegt das Geld noch immer auf der Bank des BVB. Das hat offenbar vor allem bürokratische Gründe. „Wir fühlen uns ausgebremst, weil wir keine Baugenehmigung bekommen“, so Gabriel. „Der BVB sitzt uns schon im Nacken und macht Stress. Für uns ist das etwas unangenehm.“

Wann, wo und ob überhaupt ein weiteres Kunstrasenfeld am Wullenstadion entsteht, das weiß momentan niemand. Fest steht indes: „So, wie die Platzsituation aktuell ist, können wir uns nicht weiterentwickeln. Deshalb sind wir demütig und zufrieden damit, wie es sportlich momentan bei uns läuft“, bilanziert Gabriel.

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