DAMENHANDBALL

ETSV setzt auf seine Heimstärke

Auf Julia Lewe und den ETSV Witten wartet am Sonntag mit Halden-Herbeck eine ganz schwierige Aufgabe. Die Hagenerinnen legten zuletzt eine beachtliche Erfolgsserie hin.

Auf Julia Lewe und den ETSV Witten wartet am Sonntag mit Halden-Herbeck eine ganz schwierige Aufgabe. Die Hagenerinnen legten zuletzt eine beachtliche Erfolgsserie hin.

Foto: Manfred Sander

Witten.   Mit der SG TuRa Halden-Herbeck kommt ein Top-Team in die Ruhrstadt. ETSV-Coach Michael Lohrmann muss zwei Spielerinnen ersetzen.

Inzwischen ist Michael Lohrmann wieder fit. Den Trainer des Verbandsliga-Teams vom ETSV Witten hatte es zuletzt mächtig erwischt, das Grippe-Virus kannte kein Pardon. Doch rechtzeitig vor dem wichtigen Heimspiel gegen die SG TuRa Halden-Herbeck (Sonntag, 16 Uhr, Kreissporthalle) steht der erfahrene Coach wieder an der Seitenlinie und erwartet eine intensive Partie „gegen eines der besten Teams in dieser Liga.“

Warum Halden-Herbeck als Tabellenvierter noch immer in Schlagdistanz zu Spitzenreiter SC Westfalia Kinderhaus in Stellung liegt (bei aktuell vier Punkten Rückstand), ist für Michael Lohrmann kaum verwunderlich. „Vor allem individuell ist diese Mannschaft hervorragend besetzt, da erwartet uns ein schweres Stück Arbeit. Halden-Herbeck hat mittlerweile wieder alle Spielerinnen an Bord - das ist ein sehr starker Gegner“, hat er Respekt vor den Volmestädterinnen, die zuletzt fünf Partien in Serie für sich entschieden. Vor allem die Achse mit Katharina Moll, Anne Messarius und besonders Ex-Nationalspielerin Sabrina Richter gelte es zu beachten. „Da werden wir in der Deckung unsere beste Leistung zeigen müssen“, so der ETSV-Coach. Beim 31:26 gegen Hamm erzielten Messarius und Richter alleine 21 Treffer - ein für diese Spielklasse herausragendes Duo. Hinzu kommt die groß gewachsene Ungarin Andrea Sayki-Gerzsenyi, die vor allem defensiv ihre Stärken hat.

Hinspiel ging mit 32:30 an ETSV

Da passt es Michael Lohrmann ohne Frage nicht so wirklich in den Kram, dass er ausgerechnet vor dieser wichtigen Partie auf Linksaußen Jessica Krawinkel (Sehnerv-Entzündung) und Ana Karabatic (Urlaub) verzichten muss. „Ich bin mir aber sicher, dass wir das mit unserem Kader kompensieren können“, so der 65-Jährige. Denn der ETSV Witten möchte nicht nur seine bislang makellose Heimbilanz (12:0-Punkte) ausbauen, sondern auch dranbleiben an Spitzenreiter Kinderhaus, bei dem man in der kommenden Woche (24. Februar) anzutreten hat.

„Trotz der Ausfälle bin ich guter Dinge für Sonntag. Meine Mannschaft ist hochmotiviert“, sagt Michael Lohrmann. Man müsse „einen guten Plan entwickeln“ gegen dieses mit Klassespielerinnen bestückte Ensemble aus dem Hagener Vorort. An die jüngste Niederlage in Drolshagen will der Coach gar nicht mehr denken. „Da hat bei uns keine ihr Leistungsvermögen abrufen können.“ Viel eher ist bei ihm das Hinspiel in Halden-Herbeck haften geblieben - das gewann der ETSV mit 32:30.

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