Fußball

Doppelschlag entscheidet Platzderby

Der Hammerthaler SV gewann das Derby gegen den SV Herbede II mit 2:1.

Der Hammerthaler SV gewann das Derby gegen den SV Herbede II mit 2:1.

Foto: Bernd Böhmer

Witten.   Hammerthaler SV setzt sich im Platzduell gegen den SV Herbede II durch. SV Bommern II und TuS Heven III feiern Siege.

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Nachdem der SV Bommern 05 II die drei Punkte aus der Vorwoche wieder verloren hat (WAZ berichtete), sind nach dem deutlichen 6:0 gegen die SG Linden-Dahlhausen nun endgültig die ersten Zähler auf dem Konto der Mannschaft von Steve Seisser eingegangen. Auch der TuS Heven II feierte seinen ersten Saisonsieg – und der fiel beim 7:2 über den TuS Blankenstein II deutlich aus. Das Platzderby in Herbede zwischen dem Hammerthaler SV und der SVH-Reserve ging mit 2:1 an den Aufsteiger. Marc Schramm und Patrick Piotrowski sorgten mit ihrem Doppelschlag für großen Jubel im HSV-Lager.


Die Spiele im Überblick:

TuS Heven III - TuS Blankenstein 7:2 (3:1)

Torfolge: 1:0 König (12.), 2:0 Reis (14.), 2:1 (25.), 3:1 König (44.), 4:1 Hlaouit (61.), 5:1, 6:1 König (73., 80.), 6:2 (90.+2), 7:2 Kulmann (90.+3).

Im ersten Durchgang war der FSV Witten die bessere Mannschaft und belohnte sich dafür mit dem Treffer von Thomas Reinhardt. „Wir haben in der ersten Halbzeit richtig tollen Fußball gespielt, was nicht einfach ist auf dem Platz in Werne. Nach der Pause sind uns dann ein wenig die Kräfte ausgegangen“, befand FSV-Trainer Halil Krasniki. Das Unentschieden sei am Ende daher gerecht gewesen.

SV Bommern II - SG Linden-Dahlh. 6:0 (3:0)

Torfolge: 1:0 Ostrowski (14.), 2:0, 3:0 Luckhaus (16., 39.), 4:0 Ostrowski (54), 5:0 Bocian (69.), 6:0 Prillwitz (77.).

Wieder ein deutlicher Sieg für Bommern – und diesmal dürfte er wohl zählen. Bereits nach einer Viertelstunde führte Bommern mit 2:0 und erhöhte durch Doppeltorschütze Christopher Luckhaus noch vor der Pause auf 3:0. Im zweiten Durchgang ließ die SVB-Reserve nichts mehr anbrennen.

VfB La’holz - SF Schnee 2:0 (1:0)

Torfolge: 1:0 (3.), 2:0 (60.).

Die Partie begann für die Sportfreunde denkbar schlecht: Ein individueller Fehler begünstigte die frühe Führung für die Bochumer. Die Wittener blieben im Spiel nach vorne ungefährlich und kassierten nach einer Stunde das 0:2 – die Entscheidung. „Das war ein gebrauchter Tag von uns. Wir haben völlig verdient verloren“, befand SF-Coach Sebastian Hennig, der Pedro Pina an der Linie vertrat.

Hammerthaler SV - SV Herbede II 2:1 (0:1)

Torfolge: 0:1 Fröhning (30.), 1:1 Schramm (65.), 2:1 P. Piotrowski (67.).

Der Hammerthaler SV hatte am zweiten Spieltag erstmals Grund zum Jubeln in der Kreisliga B: Durch einen Doppelschlag von Marc Schramm und Patrick Piotrowski (65., 67.) gewann die Mannschaft von Trainer Alfonso Bosco das Platzderby gegen den SV Herbede II mit 2:1. „Die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte, hat das Spiel gewonnen“, resümierte Bosco. Zuvor hatte Vincent Fröhnung die Herbeder nach einer halben Stunde in Führung geschossen. Nach einer längeren Unterbrechung, weil Dennis Rathke sich offenbar schwer am Knie verletzt hat, befanden sich die Herbeder jedoch im Tiefschlaf, während der HSV hellwach war. „Wir haben heute nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte SVH-Coach Björn Brose.

SC Werne 2002 - FSV Witten 1:1 (0:1)

Torfolge: 0:1 Reinhardt (35.), 1:1 (60.).

Im ersten Durchgang war der FSV Witten die bessere Mannschaft und belohnte sich dafür mit dem Treffer von Thomas Reinhardt. „Wir haben in der ersten Halbzeit richtig tollen Fußball gespielt, was nicht einfach ist auf dem Platz in Werne. Nach der Pause sind uns dann ein wenig die Kräfte ausgegangen“, befand FSV-Trainer Halil Krasniki. Das Unentschieden sei am Ende daher gerecht gewesen.

SF Westenfeld - TuS Heven II 2:2 (2:0)

Torfolge: 1:0 (4.), 2:0 (42.), 2:1 Reimann (46.), 2:2 Bozkurt (80.).

Die Hevener Reserve wachte in Bochum erst nach der Pause auf. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und den Gegner durch individuelle Fehler stark gemacht“, sagte TuS-Trainer Sven Emrich. Verdient führte Westenfeld mit 2:0. Sven Reimann markierte nach dem Seitenwechsel prompt das 2:1 und Mikail Bozkurt glich zehn Minuten vor dem Ende aus. „Am Ende hätten wir sogar noch gewinnen können“, so Emrich. Cagatay Turgut war alleine aufs Tor zugelaufen, scheiterte aber.

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