Der Gipfel der Superlative

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Mannschaften vom "asics Team" Witten dominieren Schlusswettkampf beinahe nach Belieben.PV-Triathlon bejubelt doppelten Bundesliga-Aufstieg. Sportler durchweg begeistert vom Wittener Wettkampf

TRIATHLON SAISONFINALE IN DER 2. BUNDESLIGAWitten. Ein so breites Grinsen sieht man bei einem Triathleten nach vollendetem Wettkampf auch nicht immer. Doch für Sebastian Rank vom Tagessieger "asics Team" Witten II war an diesem Sonntag einfach rosarot. "Das hat mal so richtig Spaß gemacht", freute er sich nicht nur über den eindrucksvollen Erfolg seiner Zweitliga-Mannschaft - auch das ganze Drumherum beim "1. Sparkassen-City-Triathlon" würdigte er mit einem prägnanten Wort: "Genial!"

Irgendwie hatte die große Wittener Triathlon-Gemeinde an diesem 31. August durchweg was zu feiern. Das "asics Team" in sportlicher Hinsicht sowieso, weil nicht nur die Männer einen furiosen Start-Ziel-Sieg feierten, sondern auch die Frauen in bemerkenswerter Manier ihre Stärke demonstrierten. Auch der PV-Triathlon war am frühen Abend in Feierlaune. "Die ersten Sektkorken haben wir schon direkt vor Ort knallen lassen", berichtete Betreuerin Martina Matzel-Bergner über die Spontan-Feier, die durchaus angebracht - schließlich hatten soeben die Männer und die Frauen vom PVT den Aufstieg in die Deutsche Triathlon-Liga dingfest gemacht.

Den Männern war der Aufstieg angesichts eines riesigen Vorsprungs eh' nicht mehr zu nehmen. Da störte auch Rang sechs am Sonntag für Sven Bergner, Oliver Strankmann, Christian Thomas, Dominik Wawrik und Jens Bödecker nicht im geringsten. Als Liga-Zweiter hinter dem "asics Team" II steigt das PVT-Ensemble in die Eliteklasse auf. Gleiches schafften die Damen mit Sarissa de Vries, Carolin Nordkamp, Jana Veldscholten und Nicole Schnelle, die gestern Rang drei hinter dem überragenden "asics Team" II und dem Team Sport Makler Wurzen belegten. Am Ende der Zweitliga-Saison liegen Wurzen und der PVT gleichauf, allein die bessere Platzziffer gibt den Ausschlag zugunsten der Sächsinnen.

"Es werden zwei Mannschaften aus der 2. Liga der Damen aufsteigen", ließ Bundesliga-Referent Norbert Aulenkamp schon am Nachmittag durchklingen - damit war der Weg frei für die PVT-Damen. Auch wenn sie erwartungsgemäß diesmal das Quartett vom "asics Team" (Lisa Norden, Kathrin Müller, Linda Klauke und Sarah Jeleniowski) nur aus der Ferne zu sehen bekamen. Am Ende gewann der Top-Favorit mit 5:56 min. Vorsprung auf Wurzen - bei der Supersprint-Distanz sind das ganze Triathlon-Welten. "Das war ein fantastischer Wettkampf, hat Spaß gemacht", freute sich entsprechend auch die deutsche Vizemeisterin Kathrin Müller. Und ihre schwedische Teamkollegin Lisa Norden ergänzte: "So muss ein Triathlon sein - alles nah zusammen, die Zuschauer bekommen viel mit." Erst vor Wochenfrist war sie mit elf Minuten Vorsprung einmal mehr Schwedische Meisterin geworden. Am Sonntag demonstrierte sie ihr Können auf der durchaus anspruchsvollen Radstrecke rund um den Saalbau nicht nur ob einiger Überrundungen.

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