Fußball

Dennis Sonntag meldet sich mit drei Toren zurück

Torreicher Sieg im Derby gegen den FSV Witten: Rafik Ghazouani und der TuS Heven IIII.

Torreicher Sieg im Derby gegen den FSV Witten: Rafik Ghazouani und der TuS Heven IIII.

Foto: Barbara Zabka

Witten.   TuS Heven III schlägt den FSV Witten mit 6:4. SV Bommern 05 II schlägt den SV Herbede II im Derby mit 6:5.

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Torreicher Derby-Nachmittag in der Kreisliga B: Der SV Bommern 05 II besiegte den SV Herbede II mit 6:5 (4:2) und der TuS Heven III ließ dem FSV Witten mit 6:4 (1:2) das Nachsehen. „Wir haben heute elf Tore geschossen. Das war ein sehr fehlerbehaftetes Spiel von beiden Seiten“, meinte SVH-Coach Björn Brose nach der Pleite in Bommern, die auch Vincent Fröhning mit seinen drei Treffern nicht verhindern konnte.

Ebenfalls drei Tore erzielte Dennis Sonntag. Der Hevener feierte nach langer Verletzung ein erfolgreiches Comeback und schoss sein Team zum Sieg gegen den FSV Witten. Die SF Schnee traf erst dreimal Aluminium, schenkten dann zwei Gegentreffer her und verloren schließlich mit 0:2 beim SV Langendreer 04 II. Der TuS Heven II unterlag bei Tabellenführer Waldesrand Linden klar mit 0:3.

SV Langendreer 04 II - SF Schnee 2:0 (2:0)

Als „total ärgerlich“ empfand SF-Trainer Pedro Pina die Niederlage in Langendreer. Sein Team war zunächst besser im Spiel, belohnte sich jedoch nicht mit einem Tor. Durch Marcel Jurek, Eike Zengerle und Timo Munzig trafen die Wittener in den ersten 20 Spielminuten gleich dreimal das Aluminium. Doppelt bitter: Durch zwei individuelle Fehler brachten sich die Sportfreunde dann auch noch selbst auf die Verliererstraße – 0:2. „In der zweiten Halbzeit gab es dann für uns kein Durchkommen mehr, deshalb haben wir schlussendlich verdient verloren“, resümierte Pina.

Torfolge: 1:0 (25.), 2:0 (35.).

SV Bommern 05 II - SV Herbede II 6:5 (4:2)

Elf Tore haben die Zuschauer im Derby zwischen den Reserve-Teams aus Bommern und Herbede gesehen. Das lag allerdings nicht unbedingt an den starken Angriffsreihen beider Mannschaften. „Wir haben heute elf Tore geschossen. Das war ein sehr fehlerbehaftetes Spiel von beiden Seiten“, meinte SVH-Coach Björn Brose. Und sein Gegenüber Steve Seißer nahm sogar alle fünf Gegentore auf seine Kappe. Weil kein anderer Torwart zur Verfügung stand, musste Seißer kurzerhand selbst sein Comeback zwischen den Pfosten feiern. „Mir fehlte aber einfach die Spielpraxis“, so Seißer. So ging es in den 90 Minuten hin und her, wobei es nach dem 4:2 für Bommern durch Jonas Müller mit dem Pausenpfiff so richtig spannend nicht mehr wurde. Die letzten beide Tore für Herbede fielen erst in der Nachspielzeit. „Heute war die Chance da, etwas aus Bommern mitzunehmen. Es ist ärgerlich, dass wir einfach zu viele Fehler gemacht haben“, so Brose.

Torfolge: 0:1 Krepstakies (6.), 1:1 Luckhaus (9.), 2:1 Brommer (12.), 2:2 Fröhning (14.), 3:2 Luckhaus (24.), 4:2 Müller (45.+2), 4:3 Fröhning (58.), 5:3 Ertugrul (61.), 6:3 Müller (88.), 6:4 Fröhning (90.), 6:5 Tytko (90.+2).

TuS Heven III - FSV Witten 6:4 (1:2)

Der ersatzgeschwächte FSV machte der Hevener Drittvertretung das Leben lange Zeit ganz schön schwer. Zweimal schoss Farset Kaedi die Gäste in Führung, doch kurz nach der Pause drehte Heven die Partie durch Tore von Taoufik Hlaouit, der später noch die Gelb-Rote Karte sah, und Rückkehrer Dennis Sonntag. Najirvan Abbas glich zwar noch einmal für den FSV aus, doch Valerius Kulmann und Dennis Sonntag mit seinen Treffern zwei und drei machten endgültig alles klar zugunsten der Hevener. Sonntag feierte damit nach langer Verletzungspause ein Comeback nach Maß mit drei Toren. „Das ist eine schöne Sache“, sagte TuS-Coach Frank Röber. Er sah einen verdienten Sieg seiner Mannschaft, „die Gegentore waren allerdings fürchterlich.“

Torfolge: 0:1 Kaedi (20.), 1:1 Reis (35.), 1:2 Kaedi (40.), 2:2 Hlaouit (53./FE), 3:2 Sonntag (54.), 3:3 Abbas (63.), 4:3 Kulmann (65.), 5:3, 6:3 Sonntag (81., 83.), 6:4 Kaedi (86.).

Waldesrand Linden - TuS Heven II 3:0 (2:0)

Die Hevener Reserve hielt beim Ligaprimus fast eine Halbzeit lang gut mit, kassierte kurz vor der Pause jedoch zwei Gegentreffer und geriet damit auf die Verliererstraße. Erst fünf Minuten vor Spielende machte Linden den Sack endgültig zu.

Torfolge: 1:0 (43.), 2:0 (44.), 3:0 (85.).


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