LAUFSPORT

David Schönherr aus Witten läuft 62,68 Kilometer

Die Läuferqualitäten hat David Schönherr von seiner Mutter Birgit geerbt, ist seit Jahren schnellster Marathonläufer Wittens.

Die Läuferqualitäten hat David Schönherr von seiner Mutter Birgit geerbt, ist seit Jahren schnellster Marathonläufer Wittens.

Foto: Thomas Nitsche

Witten.   Beim internationalen Spendenlauf „Wings for Life“ brachte es David Schönherr weltweit auf den zweitbesten Wert.

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Trotz der Teilnahme an vielen sportlichen Mammut-Veranstaltungen wie dem Londoner oder Berliner Marathon - soviel Mit-Starter hatte David Schönherr, Athlet vom PV-Triathlon Witten, noch nie. Nur eine Woche nach seinem Start beim Londoner Marathon ging der gebürtige Wittener zusammen mit weltweit 120.000 anderen Läufern und Rollstuhlfahrern beim international größten Spendenlauf „Wings for Life“ an den Start und wurde Zweiter der Gesamtwertung.

Der „Wings for Life“-World Run ist ein bewegender Lauf, der weltweit unter dem Motto: „Laufe für die, die es nicht können“ stattfindet und Spenden für die Rückenmarksforschung sammelt. Der Lauf fand in diesem Jahr an insgesamt 323 verschiedenen Locations in 72 Ländern statt. Gestartet werden konnte u. a. in Rio de Janeiro, Melbourne, Wien, Pretoria, Izmir oder München. In diesen Städten fanden organisierte Events statt, bei denen sich 30 Minuten nach dem zeitgleichen Startschuss ein „Catcher Car“ auf die Verfolgung machte, das zunehmend Geschwindigkeit aufnahm. Sobald das Verfolgungsauto als bewegliche Ziellinie einen Läufer passierte, war das Wettrennen für denjenigen beendet.

3,5 Millionen Euro an Spenden erlaufen

Die Gesamtleistung aller Teilnehmer, die sich aus 186 Nationalitäten zusammensetzten, belief sich auf 1.103.276 Kilometer und erbrachte dabei Spenden in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Die eingenommenen Startgelder fließen zu 100 Prozent in eine gemeinnützige, staatlich anerkannte Stiftung, die das Geld für Forschungsprojekte und Studien verwendet, die der Heilung verletzten Rückenmarks dienen.

David Schönherr hatte für seine Teilnahme die bayrische Hauptstadt München gewählt. In dem auch im Fernsehen über einige Stunden übertragenen Lauf trat das Rennen nach vier Stunden in seine entscheidende Phase ein. Der PV-ler hatte es bis dahin unter die weltweiten Top-Ten geschafft und führte das Rennen in München souverän an. Schließlich näherte sich das Catcher-Car mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h und stoppte den schnellen Marathonläufer bei der Marke von 62,68 km. Zum ersten Platz, der in der Türkei erlaufen wurde, fehlten nur knappe 1,5 km. Im kommenden Jahr findet der weltweite Start am 3. Mai um 11 Uhr statt.

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