" . . . dann kommen eben Neue" Einstellungssache

TuS Hevens Spielertrainer Oliver Gottwald will künftig keine 08/15-Auftritte mehr dulden und droht mit Gehaltskürzung und Rausschmiss. Gegen Neuling VfB Habinghorst füllt sich der Kader wieder

FUSSBALL LANDESLIGAHeven. Die Landesliga-Kicker des TuS Heven stecken tief drin im Leistungs-Loch. Nach der 0:4-Klatsche in Waltrop muss am Sonntag (15 Uhr, Haldenweg) gegen Aufsteiger VfB Habinghorst unbedingt Zählbares her - sonst ist die Saison schon im frühen Herbst gelaufen.

"Es gab eine heftige Aussprache", so Spielertrainer Oliver Gottwald. Einigen seiner Akteure, die am letzten Spieltag noch nicht einmal A-Liga-Niveau erreichten, drohte er gar mit einem Tribünen-Platz, mit Gehaltskürzungen - und sogar mit Rausschmiss. "Wer die Vorgaben nicht akzeptiert, kann sich nach was anderem umsehen - dann kommen eben im Winter neue Leute", so der 37-Jährige.

Vor allem an Spielern wie Ferit Tasbas, Samy Nije und Martin Szukalski, von denen in Waltrop rein gar nichts zu sehen war, machte Gottwald das Fiasko fest. "Allerdings haben uns acht Spieler gefehlt - das kannst du eben nicht kompensieren. Nicht bei uns und auch nicht in der Oberliga oder Regionalliga." Immerhin: Am Sonntag gegen den Tabellen-Zwölften aus Castrop-Rauxel sind David Nyenhuis, Sascha Mitrovic und Gregor Woldanowski wieder dabei - vielleicht wird auch Tim Bäcker (Härtetest gestern Abend) rechtzeitig fit. "Es wird sich eine ganz andere Mannschaft präsentieren", kündigt Gottwald an.

Nach dem Gegner will er sich am Sonntag nicht richten - "wir können ja nach der guten Vorbereitung nicht alles verlernt haben", meinte der TuS-Coach, der im Training wieder selbst am Ball war. osi"Rasen fressen" solle seine Mannschaft am Sonntag, so Hevens Trainer Oliver Gottwald, der die Einstellung gegen Waltrop bemängelte. Allerdings muss er sich da auch selbst hinterfragen, zumal die Nominierung von Abwehr-Wackelkandidaten wie Peter Rados und Peter Kluth schwer nach hinten losging.

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