Basketball

Colak-Fünf steigert sich nach der Pause

Endlich wieder erfolgreich: Maik Preus (am Ball) feierte mit den Witten Baskets einen Sieg gegen Nikola Tesla.

Foto: Biene Hagel

Endlich wieder erfolgreich: Maik Preus (am Ball) feierte mit den Witten Baskets einen Sieg gegen Nikola Tesla. Foto: Biene Hagel

Witten.   Witten Baskets schlagen Nikola Tesla und feiern nach drei Niederlagen in Serie mal wieder einen Sieg. SG-Reserve für Aufholjagd in Schwelm nicht belohnt.

Nach drei Niederlagen am Stück durften die Landesliga-Basketballer der SG Witten Baskets wieder jubeln. Gegen das SKZ Nikola Tesla setzte sich die Fünf um Trainer Kurtulus Colak mit 82:57 (44:39) durch. Die Baskets-Reserve unterlag bei RE Baskets Schwelm mit 75:79 und bleibt damit Tabellenletzter.

Witten Baskets - SKZ Nikola Tesla 85:57. So gut wie sich das Ergebnis im ersten Moment liest, war der Spielverlauf dann doch nicht. Wie bereits gegen Freudenberg, Biggesee und Hagen-Haspe, gegen die allesamt verloren wurde, war es wieder eine ganz schwache erste Halbzeit der Wittener – zumindest aus Sicht der Defensive. Denn obwohl Colak und die Seinen wussten, dass die Hagener ihr Glück vornehmlich aus der Distanz suchen würden, ließen sie bis zur Halbzeit 39 Zähler zu. „Viel zu viel“, wie Colak befand. Tesla netze in den ersten 20 Minuten gleich acht Mal aus der Distanz und auch wenn die Würfe nicht saßen, war der Rebound meist bei den Serben. Bedanken konnte sich die SG bei der eigenen Offensive, dass man zum Seitenwechsel dennoch in Front lag (44:39).

Und wie schon so oft in den vergangenen Wochen war es dann eine bärenstarke zweite Halbzeit, die am Ende einen ungefährdeten Sieg einbrachte. Vor allem defensiv steigerte sich die Colak-Fünf um ein Vielfaches, ließ keinen einzigen Dreier mehr zu. Schnell wurde die Führung so in die Höhe geschraubt, so dass die Partie nach drei Vierteln bereits entschieden war (63:43).

Colak war zwar nicht unbedingt unzufrieden, zog aber Schlüsse aus der Partie: „Ich werde konsequenter wechseln. Die Jungs sind defensiv nicht von Anfang an da, daher werde ich da härter durchgreifen müssen.“ Erfreulich war dafür die Tatsache, dass sich alle seine zwölf Spieler in die Punkteliste eintragen konnten. Ein Novum in der bisherigen Spielzeit.

WB: de la Cruz (7), Preus (2), Rath (5), Badziong (13), Lobert (6), Richter (12), Pleger (2), Piecha (7), Bormann (8), Menne (10), Reuß (8), Wessler (2).

RE Baskets Schwelm II - Witten Baskets II 79:75. Ein Déjà-vu gab es für die Witten-Baskets-Reserve. Denn erneut war es eine katastrophale erste Halbzeit, die am Ende die nächste Niederlage bedeutete. Bei den RE Baskets Schwelm II unterlag man mit 75:79 (25:36).

„Das Spiel begann wie das gegen Boele vergangene Woche: Wir haben den Start komplett verschlafen“, berichtete SG-Spielertrainer Thorsten Dachrodt. Seine Mannen waren noch gar nicht richtig in der Partie angekommen, da sahen sie sich bereits einem 15-Punkte-Rückstand ausgesetzt. Die Kreisstädter, Siebter der Landesliga, überrannten das Tabellenschlusslicht aus Witten förmlich. Das 11:22 aus Sicht der SG war nach dem ersten Viertel mehr als ernüchternd, hatte man sich doch leise Siegchancen ausgerechnet. Als Schwelm dann schnell sogar auf 19 Punkte davonzog, schienen bei den Ruhrstädtern alle Dämme zu brechen. Doch auf einmal platzte der Knoten und die Dachrodt-Fünf setzte zur Aufholjagd an. Der Rückstand zur Pause hielt sich mit 25:36 in Grenzen.

Zwar dauerte es bis zum vierten Viertel, doch da schaffte die SG-Reserve tatsächlich den Ausgleich. Endlich war sie in der Partie angekommen und drauf und dran, den so dringend benötigten Erfolg einzufahren. „Doch immer, wenn wir Mal in Führung gegangen sind, traf Schwelm selbst die schwierigsten Würfe“, so Dachrodt. Und in einer dann hitzigen Schlussphase brachte dies den Hausherren den Sieg.

Erneut verloren die Wittener somit ein Spiel, das laut Dachrodt „sehr unnötig“ verloren wurde. Hoffnung hat der Spielertrainer dennoch: „In der Rückrunde, wenn wir endlich mal vollzählig sind, haben wir gegen Schwelm sehr gute Chancen.“

WB: Buchholz (6), Behler (4), G. Dachrodt (12), Kozinski, Willfried (3), Dauber (23), Papaleo, Betzer (5), Schüler (19), T. Dachrodt (2).

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik