Witten.

Aufstieg bleibt Thema bei den Witten Baskets

Die zweite (gelb) und die dritte Mannschaft (rot) der Witten Baskets blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück.

Die zweite (gelb) und die dritte Mannschaft (rot) der Witten Baskets blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück.

Foto: Bastian Haumann

Witten.   Teams der Witten Baskets landen in der Endabrechnung auf den Plätzen zwei und drei. Landesliga ist für die junge Reserve eine Option.

Eine sehr erfolgreiche Saison liegt hinter den Bezirksliga-Basketballern der SG Witten Baskets. Gleich zwei Teams schickte die Spielgemeinschaft ins Rennen und gleich beide – die Zweit- und die Drittvertretung – schafften es auf das Treppchen. Ein möglicher Aufstieg ist trotz verpasster Meisterschaft noch möglich.

Nur einer Mannschaft mussten sich die beiden Teams der SG geschlagen geben: der Drittvertretung der BG Hagen. Die Volmestädter marschierten mit 17 Siegen und lediglich einer Niederlage souverän zum Titel. Die „Dritte“ der Baskets beendete die Saison mit 15 Siegen und drei Niederlagen auf Rang zwei, ehe auf dem dritten Platz die „Zweite“ der SG folgte (11/7). Für die Wittener ein achtbares Ergebnis, das jedoch nicht verwunderlich ist. Auch wenn beide Teams unterschiedlicher kaum sein könnten.

Die „Dritte“ existiert als Team länger als jedes andere Herren-Team der Witten Baskets. Die Mannschaft um Spielertrainer Thorsten Dachrodt besteht dabei aus zahlreichen erfahrenen Spielern und spielt seit Jahren oben mit – egal in welcher Liga. Vergangene Saison ging die Dachrodt-Fünf noch in der Landesliga an den Start und schloss diese mit dem fünften Platz ab.

Danach ging es freiwillig zurück in die Bezirksliga. Mit dem Rückgang war auch klar, dass die Bezirksligameisterschaft wohl nur über die „Dritte“ gehen würde. Und zunächst wurden Dachrodt und Co. dieser Rolle auch gerecht. In der Hinrunde ging kein einziges Spiel verloren, ehe in der Rückrunde dann der Schlendrian bei den Wittenern einkehrte. „Da waren ärgerliche Niederlagen dabei“, so Dachrodt, der mit Platz zwei sehr gut leben kann.

Die Erfahrung, die man bei der Drittvertretung im Überfluss findet, sucht man bei der „Zweiten“ teilweise vergebens. Das Team um Spielertrainer Tim Richter ist eine junge und „bunt gemischte Truppe“, wie Richter beschreibt. Dies spiegelte sich im Saisonverlauf wider. „Einige der Niederlagen waren äußerst unnötig“, so Richter, der noch viel Luft nach oben sieht: „Platz drei ist ein gutes Ergebnis. Aber wir haben das Potenzial, um Platz eins zu holen.“

Je nach Umstrukturierung der Ligen und Absteigern aus höheren Ligen könnte es passieren, dass eines der beiden Teams den Aufstieg in die Landesliga angeboten bekommt. „Für uns ist dies jedoch keine Option. Wir würden dieses Recht dann an die Zweite abgeben“, so Dachrodt. Sein Pendant bei der Reserve ist sich jedoch noch unschlüssig: „Es kommt auf unseren Kader an. Wenn wir noch zwei, drei gute Jungs dazu bekommen, dann würden wir darüber nachdenken.“

Viele Spieler der Richter Fünf, zum Beispiel Felix Grasshoff, Pablo Simon oder Artur Herzen, spielten bereits zu Ruhrbaskets-Zeiten in der Landesliga. Bei einer Aufstiegsoption wäre es also nicht unwahrscheinlich, dass die Richter-Fünf diese ziehen würde. Auch aus dem Grund, dass man damit einen nahtlosen Unterbau für die Oberliga-Mannschaft schaffen würde.

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