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An Witten führt kein Weg vorbei

Bei den Mannschaften Ü 18 wurden durchweg Wittener Aktive geehrt: Vom RC Witten siegten Jacob Raillon und Lukas Föbinger (rechts) vor den Judoka der SU Annen (mit Marcel Haupt, 3. von li.) und dem KSV Witten (Co-Trainer Sevket Karapinar, 3.v.r.).

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Bei den Mannschaften Ü 18 wurden durchweg Wittener Aktive geehrt: Vom RC Witten siegten Jacob Raillon und Lukas Föbinger (rechts) vor den Judoka der SU Annen (mit Marcel Haupt, 3. von li.) und dem KSV Witten (Co-Trainer Sevket Karapinar, 3.v.r.). Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Schwelm/Witten.   Mit gleich sechs Auszeichnungen stehen die Wittener Sportler bei der EN-Kreis-Ehrung dauerhaft im Blickpunkt. Vor allem die Ruderer sahnen ab.

Kräftig abgesahnt haben die Aktiven aus der Ruhrstadt Witten bei der Wahl der EN-Sportler des Jahres 2016. Gleich sechsmal ging die Urkunde für Rang eins an Wittener, wobei vor allem die Ruderer des RC Witten sowie die Ringer vom KSV Witten 07 am Dienstagabend bei der Ehrungsveranstaltung in der Schwelmer Dreifach-Sporthalle im Blickpunkt des Geschehens standen.

„Wir sind ein Kreis, in dem die Menschen zu Lande, zu Wasser und auf dem Wasser aktiv sind, in dem Bälle verschiedenster Größen Tritte und Schläge aushalten müssen und in dem Gegner aufs Kreuz gelegt und Skier unter die Füße geschnallt werden. Mit anderen Worten: Sport ist ein Teil der Identität des Ennepe-Ruhr-Kreises“, so Landrat Olaf Schade bei seiner Begrüßung. Das Nebeneinander von Würdigungen für erfolgreiche Schulen, für verdiente Ehrenamtler sowie für national und international erfolgreiche Aktive unterstrich erneut, wie eng Breiten- und Spitzensport zusammenhängen, wie wichtig engagierte Betreuer und Trainer sind.

Ein Lächeln im Gesicht hatten verständlicherweise alle, die bei der Wahl der EN-Sportler 2016 unter den ersten Dreien gelandet waren. Noch eine Spur freudiger blickten natürlich die Erstplatzierten auf Urkunden und Pokale. Dies waren als Einzelsportler Annika Steinau (Ruder-Club Witten), Lasse Dumke (SG Welper), Viviane Herda (KSV Witten) und Florian Preuß (Skiclub Sprockhövel) sowie als Mannschaft Simon Schlott und Matthias Fischer beziehungsweise Jacob Raillon und Lukas Föbinger (alle RC Witten). Ehrenamtlicher des Jahres wurde Peter Dekowski (TuS Stockum).

Während diese Titel durch eine Jury vergeben wurden, konnten die Bürger unter den jeweils drei Erstplatzierten aus den Kategorien Sportlerin über und unter 18 sowie Sportler über und unter 18 Jahren ihren persönlichen Favoriten wählen. Hier machte Ringerin Lina Dussin vom KSV Witten das Rennen.

Der Blick auf die Siegerlisten zeigt: Zum ersten konnten die Wittener Sportler mit sechs von acht möglichen Titeln der Wahl ihren Stempel aufdrücken. Zum zweiten standen dreimal Aktive des Ruder-Clubs Witten ganz oben auf dem Treppchen. Und zum dritten unterstrichen die vorderen Plätze von Uta Streckert und Nora Hansel ein weiteres Mal: Eine Spezialkategorie für Sportler mit Behinderungen ist unnötig. „Bei der EN-Sportlerwahl ist die Leistung das entscheidende Kriterium. In unserem Wettbewerb kämpfen Menschen mit und ohne Behinderung um die Titel. Und das ist gut so“, unterstrich der Landrat.

Videobotschaft von Alexandra Popp

Eine Premiere feierte nicht nur die neue Schwelmer Sporthalle als Austragungsort. Erstmals vergab die Jury auch zwei Sonderpreise. Sie gingen an Alexandra Popp und Lukas Klosternmann. Hintergrund: Die lange im Ennepe-Ruhr-Kreis lebenden Fußballer kehrten mit Gold und Silber von den Olympischen Spielen aus Rio zurück. Da sie aktuell weder im Kreis wohnen noch für einen Verein im Kreis spielen, kamen sie für den Titel „EN-Sportler“ nicht infrage. Wegen ihrer aktuellen Verpflichtungen konnten beide allerdings nicht selbst vor Ort sein - Popp grüßte per Videobotschaft.

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