Fußball Ü50-Kreismeisterschaft

Die SG Riemke holte im Finale gegen Bommern den Pokal

Der Siegerpokal wandert in diesem Jahr in das Clubhaus von Adler Riemke.

Der Siegerpokal wandert in diesem Jahr in das Clubhaus von Adler Riemke.

Foto: Manfred Sander

Bommern.   Auf der Anlage des SV Bommern spielen zehn Mannschaften um den Pokal. Der Ausrichter zeigt sich in guter Form und kommt ins Finale.

Als Sieger verließ die Ü50-Spielgemeinschaft aus Adler und Teutonia Riemke die Anlage des SV Bommern. Die Bochumer gewannen die Kreismeisterschaft – Bommern freute sich über den zweiten Platz beim Heimturnier und viel Lob von den Gästeteams für die gelungene Organisation.

Zum ersten Mal richteten die Bommeraner die Kreismeisterschaft aus – die zehn angetretenen Mannschaften dankten mit ansehnlichen und vor allem fairen Spielen. Unter anderem waren auch Teams des TuS Stockum, der SG Wattenscheid 09 und des VfL Bochum mit von der Partie, nur Titelverteidiger TuRa Rüdinghausen/TuS Heven musste passen – zu viele Spieler waren verletzt, so dass keine Mannschaft gestellt werden konnte.

Das hielt die anderen Mannschaften aber nicht davon ab, alles rein zulegen und den Kampf um den Titel anzunehmen. Schon in der Vorrunden entwickelten sich packende und ausgeglichene Duelle. So schlossen in der Gruppe A mit dem SV Bommern, der SG Wattenscheid 09 und der SG Welper/Blankenstein gleich drei Mannschaften mit je sieben Punkten ab. Bommern trennte sich dabei von Welper 3:3, spielte gegen die SG Wiemelhausen/Weitmar 45 2:1, unterlag Wattenscheid mit 0:2 und schlug in der abschließenden Partie den BV Langendreer 07 mit 5:1. Das reichte, um aufgrund des besseren Torverhältnisses die Gruppe für sich zu entscheiden. Dahinter folgte Welper, die ein Tor mehr erzielt hatten als Wattenscheid.

Stockum scheidet in der Vorrunde aus

In der Parallelgruppe musste der zweite Wittener Vertreter früh die Segel streichen. Der TuS Stockum konnte zwar sein Auftaktspiel gegen die Sportfreunde Westenfeld mit 1:0 gewinnen, konnte in der Folge aber nur noch beim 2:2 gegen den VfL Bochum punkten. Gegen SW Eppendorf und Gruppensieger SG Riemke verloren die Stockumer. Als Gruppenzweiter zog die Ü50-Mannschaft des VfL Bochum ins Halbfinale ein. Schon in der Vorrunde geizten die Teams nicht mit Toren – insgesamt trafen sie 55 Mal ins Schwarze. In den Seminfinals ging der Torreigen weiter.

Dort wartete auf die Kicker von der Castroper Straße das Team des Gastgebers. Die Bommeraner ließen keine Zweifel daran aufkommen, dass sie bei ihrem Heimspiel auch um den Pokal spielen wollten, und zeigten einen couragierten Auftritt. Mit 2:0 setzte sich der SVB durch und löste so das Ticket für das Finale. Dort kam es dann zum Duell mit dem Sieger der Gruppe B. SG Riemke konnte sich in einem spannenden Halbfinale mit 2.1 gegen die SG Welper/Blankenstein durchsetzen.

Bommern im Finale ohne Tor

Bevor es dann also um den Pokal ging, stand noch das Spiel um Platz drei an – hier gelang es dem VfL Bochum sich durchzusetzen und mit einem 3:1-Erfolg den Sprung auf das Siegerpodest perfekt zu machen. Gegen den bis dahin mit nur einer Niederlage durch das Turnier spazierenden Gast aus Riemke war dann auch für den SV Bommern nicht mehr viel drin. Die Bochumer behielten mit 2:0 die Oberhand und krönten sich so zum Nachfolger von TuRa Rüdinghausen/TuS Heven. Damit dürfen sie das Turnier im kommenden Jahr auch ausrichten.

„Es war eine sehr stimmige Veranstaltung“, freute sich Jörg Kiffmeier, der zum Organisationsteam des SV Bommern gehörte. Er betonte: „Der Spaß am Spiel sollte im Vordergrund stehen und so war es auch ein sehr harmonisches Turnier.“ Manch Spieler blieb auch nach dem letzten Abpfiff noch auf der Anlage des SV Bommern und verbrachte mit dem Ausrichter einen gemütlichen Abend.

„Es war ein richtig schöner Nachmittag“, freute sich so auch Jörg Kiffmeier. Unter dem Strich war es eine rundum gelungene Premiere für den SV Bommern – nicht nur sportlich auf dem Feld, sondern auch daneben.

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