Sportabzeichen

18 Wittener für sportlichen Fleiß geehrt

18 fleißige Sportabzeichen-Sammler aus Witten wurden im Vereinsheim des TuS Stockum geehrt.

18 fleißige Sportabzeichen-Sammler aus Witten wurden im Vereinsheim des TuS Stockum geehrt.

Foto: SSV

Stadt und Stadtsportverband empfangen Jubilare im Vereinsheim des TuS Stockum. Viele von ihnen absolvieren die Prüfungen jedes Jahr aufs Neue.

Witten. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination – das sind die Kategorien, in denen man beim Deutschen Sportabzeichen geprüft wird. Manche Wittener haben daran offenbar so großen Spaß, dass sie das Abzeichen Jahr für Jahr aufs neue ablegen. Dafür wurden einige von ihnen jetzt im geehrt.

Wittens aktueller Rekordhalter war nicht dabei, als der Sportabzeichen-Beauftragte vom Stadtsportverband, Rainer Vogt, die runden Jubilare im Vereinsheim des TuS Stockum empfing. 55 Mal hat Heinz Lichau bereits das Sportabzeichen abgelegt, wurde dafür bereits im vergangenen Jahr mit dem Sportehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. „Und die ersten Übungen für das 56. Mal hat er schon absolviert“, sagt Vogt.

300 Wittener absolvieren das Sportabzeichen

Auf immerhin 45 erfolgreich absolvierte Versuche bringen es Friedel Bachmann und Helmut Ottner, die nun dafür geehrt wurden. Bärbel Melsa und Helga Groß schafften es 40 Mal. Seit einigen Jahren ehrt die Stadt Witten im Verbund mit dem Stadtsportverband alle Sportabzeichen-Jubilare, die mindestens 15 Mal die sportlichen Übungen durchgeführt haben. Diesmal wurden 18 sportliche Wittener aus dem Jahr 2018 ausgezeichnet.

Zum einen soll damit der sportliche Ehrgeiz belohnt werden. Zum anderen aber auch Werbung für das Sportabzeichen gemacht werden. Denn nicht ganz 300 Leute haben es im vergangenen Jahr absolviert. „In einer Stadt mit der Größe Wittens müssten es eigentlich ein paar mehr sein“, sagt Vogt. Dafür rührt man in Witten seit einigen Jahren kräftig die Werbetrommel, veranstaltet unter anderem den Tag des Sportabzeichens im Wullenstadion. „Wir sind bemüht, uns etwas einfallen zu lassen“, so Vogt.

Er kennt die Vorzüge des Sportabzeichens ganz genau. Denn wer es besteht, der hat eine gewisse Grundsportlichkeit nachgewiesen – und das sei wiederum gesund. „Ich mache das Sportabzeichen auch, um meine Fitness zu überprüfen“, meint Vogt. Die klassische Variante besteht aus dem 3 Kilometer-Lauf, Kugelstoßen, 100 Meter-Sprint und Hoch- oder Weitsprung. Der Vorteil beim Sportabzeichen ist jedoch, dass man je nach Belieben auch andere Disziplinen durchführen kann und zudem die zu erfüllenden Kriterien an die verschiedenen Altersstufen bis zu einem Alter ab 90 Jahren angepasst sind. So kann etwa der 3 Kilometer-Lauf durch 7,5 Kilometer Walking ersetzt werden.

„Aber man muss immer ein bisschen was dafür tun. Ohne Training geht es nicht“, sagt Vogt.

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