Schulsport

Über 100 Kinder sind begeistert vom Tag des Basketballs

Mit Feuereifer war der Nachwuchs bei der Sache.

Mit Feuereifer war der Nachwuchs bei der Sache.

Foto: Markus Weissenfels

Wesel.   Bereits zum zwölften Mal fand in diesem Jahr der Tag des Basketballs für Weseler Grund- und Förderschulen in der Rundsporthalle statt.

Bereits zum zwölften Mal fand in diesem Jahr der Tag des Basketballs für Grund- und Förderschulen in der Rundsporthalle statt. Über 100 Kinder aus dritten und vierten Klassen von neun Grundschulen und einer Förderschule hatten sich angemeldet.

Die Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und hatten drei Aufgabenbereiche zu bewältigen. Zum einen gab es zwei Spielfelder, auf denen jeweils zwei Teams à fünf Akteuren gegeneinander antraten. In der Mitte der Halle war zudem ein Schnelligkeitsparkour aufgebaut und ein weiteres Feld, auf dem die Kinder durch verschiedene Übungen das Spielabzeichen in Bronze erwerben konnten.

Die jungen Sportler waren mit Begeisterung dabei, bei jedem Korb wurde lautstark gejubelt, bei der GGS Fusternberg gab es sogar Anfeuerungsrufe von der Tribüne. „Wir haben immer eine gute Resonanz. Sobald der Termin in den Schulen bekannt ist, freuen sich alle schon darauf“, verrät Bianca-Maria Schumann, die als Sportlehrerin der Dorfschule Ginderich und Beraterin im Schulsport die Veranstaltung zusammen mit dem Westdeutschen Basketballverband organisiert hat. Darüber hinaus fungierten zwei Jugendspieler des Weseler TV als Schiedsrichter. „Vor zwölf Jahren war Basketball im Jugendbereich des WTV noch sehr klein, aber es hat sich entwickelt“, erklärt Schumann, „es geht hier auch ein Stück weit darum, Talente zu finden.“

Auch Georg Kleine vom Westdeutschen Basketball-Verband hebt den Stellenwert der Veranstaltung hervor: „In erster Linie geht es darum, Werbung für die Sportart zu machen, und dass die Kinder möglichst mit so viel Spaß und Motivation rausgehen, dass sie auch in die Vereine gehen.“ Dabei kommt es natürlich auch auf den Standort an. Da der Weseler TV direkt am Standort ist, hat er den Vorteil, dass Kinder, die sich für Basketball im Verein interessieren, wahrscheinlich zum WTV gehen.

Um die Schüler dem Basketball näher zu bringen, hat der Verband deutschlandweit die Regeln angepasst. „Die Körbe werden von der Normalhöhe (3,05 m, Anm. d. R.) je nach Alter auf 2,80 m oder 2,60 m heruntergeschraubt, damit die Kinder mehr Erfolgserlebnisse haben. Dadurch bekommen wir viel mehr Kinder zum Basketball“, erläutert Georg Kleine. „Wenn von den 100 Kindern, die hier sind, nachher fünf zum Verein gehen, wäre das schon schön“, meint der Schulsportbeauftragte.

„Der Vorteil beim Basketball ist, dass es berührungsarm ist, es ist ein guter Einstieg für die Kinder. Vor allem für die, die eher vorsichtig sind“, findet Bianca-Maria Schumann. Außerdem biete Basketball eine gute Möglichkeit, etwas für Jungen und Mädchen zu machen. „Beim Fußball wäre wahrscheinlich die Dominanz der Jungen groß. So ist es auch für die Lehrkräfte einfacher“, betont Kleine. In jedem Fall merkt man den Kindern die Begeisterung an. Wie viele nachher dann wirklich im Verein landen, steht auf einem anderen Blatt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben