Fußball-Landesliga

PSV Lackhausen will die positiven Aspekte des 1:5 mitnehmen

Johannes Bruns (links) und Nico Giese wurden mit dem PSV Lackhausen beim Spitzenreiter Spvgg. Sterkrade-Nord unter Wert geschlagen. Am Sonntag geht es am Molkereiweg gegen den ASV Süchteln.

Johannes Bruns (links) und Nico Giese wurden mit dem PSV Lackhausen beim Spitzenreiter Spvgg. Sterkrade-Nord unter Wert geschlagen. Am Sonntag geht es am Molkereiweg gegen den ASV Süchteln.

Foto: Gerd Hermann/FFS

Wesel.  Das Ergebnis nimmt er nicht als Maßstab, dafür die Leistung über 70 Minuten. An die will Björn Assfelder mit dem PSV Lackhausen anknüpfen.

Für Björn Assfelder ist das Ergebnis vom vergangenen Mittwoch zweitrangig. „Ich lasse mich dadurch nicht runterziehen“, sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten PSV Lackhausen. Gemeint ist damit das 1:5 beim Spitzenreiter Spvgg. Sterkrade-Nord, mit drei Gegentreffern ab der 89. Minute. „Rund 70 Minuten war alles gut, da haben wir viel richtig gemacht“, erinnert sich der 36-Jährige. Diese positiven Aspekte nimmt er mit, wenn sein Tabellenvierter am Sonntag (15 Uhr) den auf Rang 13 liegenden ASV Süchteln empfängt.

Trotz der starken Regenfälle am Donnerstag und der auch nicht gerade verheißungsvollen Prognose für Sonntag geht der PSV-Übungsleiter davon aus, dass am Molkereiweg gespielt werden kann. „Der Hauptplatz müsste in Ordnung sein, da dort nur die D-Junioren ihre Partien in der Niederrheinliga bestritten haben“, meint Björn Assfelder. Ansonsten konnte sich die Anlage zuletzt erholen.

Timo Giese mit dickem Knie aus Sterkrade-Spiel

Wenig Erholung gibt es hingegen für die Landesliga-Spieler der Lackhausener nach der Mittwoch-Partie. Möglicherweise kommt die Begegnung gegen Süchteln für einige Akteure zu früh. So beispielsweise für Theo Kötter, den ein grippaler Infekt wohl stoppen wird. „Die Chance bei ihm ist nur gering“, sagt Assfelder. Auch Linus Dersch hat es so richtig erwischt, er wird auf jeden Fall nicht zur Verfügung stehen.

Ob die Zeit für Timo Giese reicht, steht ebenfalls noch in den Sternen. Der 26-Jährige kam mit einer dicken Schwellung des Knies aus der Partie beim Spitzenreiter. Bei Christopher Abel „muss man von Tag zu Tag sehen, wie der Fuß die Belastung aushält“, so Assfelder. Einsätze also fraglich.

Klejonkin und Laader fallen gesperrt aus

Dafür gibt es drei Personalien, die gerade gegen den ASV Süchteln höchst ungelegen kommen. Mit Stephan Sanders (Bänderriss) rechnet der PSV-Übungsleiter erst Mitte März wieder. Die jeweils fünfte Gelbe Karte führt zur Zwangspause bei Viktor Klejonkin und Lennart Laader. Und dies gegen eine Mannschaft, die Björn Assfelder als „die körperlich stärkste in der Liga“ bezeichnet. „Da müssen wir gegenhalten“, fordert Assfelder, der dafür natürlich gerne auf das Trio zurückgegriffen hätte. In der Hinserie hatten die Lackhausener übrigens mit 2:1 die Oberhand behalten.

Wer für die beiden Gelbgesperrten in die Mannschaft rückt, dies bereitet Björn Assfelder allerdings keine so großen Sorgen. „Schließlich haben wir das Glück, dass die meisten unserer Spieler sehr flexibel einsetzbar sind“, sagt der PSV-Coach. So könnte die Klejonkin-Position Luis Blaswich, Nico Giese oder Donavan Sadek übernehmen. Timo Giese sowie Marian Michels zählen zum möglichen Laader-Ersatz. „Aber es könnte auch sein, dass ich über eine Systemänderung nachdenke“, sagt Björn Assfelder.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben