Frauenfußball

Andre Dirks hat in Brünen noch viel Arbeit vor sich

20 Tore hat PSV-Kapitänin Nathalie Bollmann schon erzielt. Am Sonntag ging sie leer aus, auch dieser Kopfball aus kurzer Distanz passte nicht.

20 Tore hat PSV-Kapitänin Nathalie Bollmann schon erzielt. Am Sonntag ging sie leer aus, auch dieser Kopfball aus kurzer Distanz passte nicht.

Foto: Erwin Pottgiesser

Am Niederrhein.   Der neue Übungsleiter der Landesliga-Fußballerinnen sieht zum Einstand eine 0:4-Schlappe gegen Emmerich. Lackhausen bleibt in der Erfolgsspur.

Neu-Trainer und Feuerwehrmann Andre Dirks ist beim SV Brünen mit einer Niederlage in seine Amtszeit gestartet. Die Landesliga-Damen kassierten auf eigener Anlage eine 0:4 (0:2)-Schlappe gegen Eintracht Emmerich. Für Andre Dirks, der im Winter den langjährigen Coach Rolf Rother abgelöst hatte, war es das erste Spiel an der Seitenlinie. „Wir müssen noch viel arbeiten, um den Klassenerhalt zu schaffen“, stellte er nach der Pleite fest. Der SVB ist weiter abstiegsgefährdet. Der Vorsprung vor der Abstiegszone beträgt gerade einmal zwei Zähler.

Die Gastgeberinnen lieferten in der ersten Halbzeit eine ordentliche Vorstellung ab, konnten sich für ihren hohen Aufwand aber nicht belohnen. Die beiden Gegentreffer zum 0:1 (26.) und 0:2 (43.) resultierten aus individuellen Fehlern. In der zweiten Halbzeit ließen die Brünerinnen dann deutlich nach und kassierten das 0:3 (58.) und 0:4 (76.). „Aufgrund der zweiten Hälfte geht die Niederlage auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben insgesamt zu brav agiert“, so Andre Dirks. Für den neuen Mann geht es nun erst einmal darum, die Mannschaft in der schwierigen sportlichen Lage aufzubauen. „Die Unsicherheit ist groß. Es ist eine Kopfsache. Ich bin aber guter Dinge“, sagt Dirks.

PSV setzt Siegesserie fort

Das Damen-Team des PSV Lackhausen hat seine Siegesserie auch im neuen Jahr fortgesetzt. Der Bezirksliga-Spitzenreiter gewann sein Nachholspiel gegen den SV Walbeck II auf eigener Anlage mit 4:2 (2:1) und bleibt weiter ohne Punktverlust. Trainer Taner Demir war nach dem ersten Spiel des neuen Jahres nicht zufrieden. „Wir haben nicht das gespielt, was wir von uns erwarten. Gegen einen stärkeren Gegner hätte die Leistung womöglich nicht gereicht“, so der Coach, dessen Team sich gegen den Vorletzten über weite Strecken schwer tat.

Die Gastgeberinnen gingen bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Front, nachdem eine Gäste-Spielerin das Spielgerät in eigene Tor geköpft hatte. Die frühe Führung brachte beim PSV aber nicht die erhoffte Sicherheit. Nach 26 Minuten traf der Gast nicht unverdient zum 1:1. „Da haben wir überhaupt nicht gut verteidigt“, stellte Taner Demir fest. Acht Minuten vor dem Halbzeitpfiff brachte Svenja Freesmann die Weselerinnen dann erneut in Führung. Eine Leistungssteigerung gegenüber der schwachen ersten Hälfte sah PSV-Coach Demir aber auch nach dem Seitenwechsel nicht. Dennoch schraubten Eva Lohmeier (71.) und Nina Siatkowski (85.) das Ergebnis in die Höhe. Der Gast traf mit dem Schlusspfiff zum Endstand. „Wir waren schlecht, hatten aber auch keine optimale Vorbereitung. Am Ende zählen die drei Punkte“, so Demir.

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