FC Schalke 04

Schalke-Kapitän Omar Mascarell hat ein "gutes Gefühl"

Zuschauer gegen Uerdingen: Weston McKennie und Kapitän Omar Mascarell.

Zuschauer gegen Uerdingen: Weston McKennie und Kapitän Omar Mascarell.

Foto: Jürgen Fromme / firo

Gelsenkirchen.  Schalke-Leitwolf Omar Mascarell soll sein Pensum in Längenfeld steigern. Test gegen Würzburg. Benjamin Stambouli geht Weg der kleinen Schritte.

Der Countdown läuft. Ab Freitag schlagen die Profis des Bundesligisten FC Schalke 04 im österreichischen Längenfeld ihr einwöchiges Trainingslager auf, um sich bestmöglich auf die Saison 2020/21 vorzubereiten. In die neue Woche starten die Königsblauen mit einem Testspiel. Für Montag, 24. August, hat der Malocherklub eine Partie gegen Zweitliga-Neuling Würzburger Kickers in Kematen/Tirol festgezurrt.

„Gegner sind in diesem Jahr nicht so einfach zu finden, weil viele spanische und englische Mannschaften gar nicht ins Trainingslager fahren“, stellt Schalke-Trainer David Wagner fest. Der 48-Jährige war mit den letzten Testspiel-Resultaten verständlicherweise nicht zufrieden, hat aber durchaus eine Erklärung, warum es gegen Uerdingen (1:3) und Verl (4:5) schieflief.

David Wagner: „Es war kein guter Auftritt von uns, keine Frage“

„Es war kein guter Auftritt von uns, keine Frage. Aber ein Benjamin Stambouli hat zum Beispiel zehn Monate nicht gespielt. Diese Tests sind genau das, was wir ihm jetzt geben müssen“, sagt David Wagner. Dass der französische Defensivmann in Sachen Spritzigkeit und Ballgefühl noch erheblich Nachholbedarf hat, wurde im Wochenverlauf mehr als deutlich. Auch in Österreich soll Benjamin Stambouli im Training, gegen Würzburg und einem weiteren Test Schritte nach vorne machen, um sich seinem gewohnten Level anzunähern.

Auch für Kapitän Omar Mascarell wird der Trip ins Nachbarland der nächste Mosaikstein Richtung Comeback. Der Spanier war seit Ende Februar mit einer Adduktorenverletzung außer Gefecht gesetzt und ließ sich im Juni operieren, da der Heilungsverlauf nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte. Omar Mascarell konnte bisher leicht mit der Mannschaft trainieren, hält sich bisher aber aus Zweikämpfen noch heraus. Spielpraxis könnte es für den einstigen Frankfurter erstmals in Längenfeld geben.

Schalke-Kapitän Omar Mascarell: „Wir arbeiten sehr hart“

„Ich habe ein sehr gutes Gefühl“, sagt Omar Mascarell im Gespräch mit Schalke TV. „Es wird jeden Tag besser und besser. Ich habe keine Schmerzen und hoffe, dass ich weiter komplett mit der Mannschaft arbeiten kann. Vier oder fünf Monat­e Pause waren eine lange Zeit für mich. Ich arbeite sehr hart und bin bereit, zurückzukommen.“ In der Schalker Hierarchie ist der 27-jährige Omar Mascarell ein eminent wichtiger Spieler.

Zusammen mit dem aus Brann Bergen zurückgekehrten ehemaligen Kapitän Ralf Fährmann, Benjamin Stambouli und Torwart-Routinier Michael Langer lenkt er die Schalker Gemeinschaft. „Wir haben eine kleine Gruppe mit Ralle, Benji und Michael, das ist wichtig für uns“, sagt Omar Mascarell über die Spieler-Führungscrew. Und wie anstrengend findet er es, die Mitspieler zu führen? Der Spanier: „Mit meinen Kollegen ist es sehr einfach. Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Wir haben eine große Mentalität.“ Die Bestätigung dafür werden die Königsblauen allerdings noch abliefern müssen, wenn es in der Liga mit Krachen wie gegen den FC Bayern München, gegen RB Leipzig oder gegen Borussia Dortmund so richtig ernst wird.

Omar Mascarell streicht heraus: „Jetzt ist es Zeit für Training. Wir arbeiten sehr hart. Das Gefühl ist gut. Wichtig ist, dass wir zum Start im Pokal und in der Bundesliga fit sind. Wir arbeiten jeden Tag mit viel Kraft, trainieren zweimal. Es ist nicht einfach für uns, aber es geht darum zu arbeiten und besser und besser zu werden.“

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