Luftsport

Eine sanfte Landung

Foto: WAZ

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Dorsten.Die Segelflugsaison 2010 ist Geschichte. Sie kann mit Sicherheit als Erfolg gebucht werden.

Jedenfalls kann man zu dieser Erkenntnis kommen, wenn man die Ergebnisse betrachtet, die der zweite Vorsitzende des Vereins, Herbert Vogel, verkünden konnte. Die Jugendarbeit trägt reichlich Früchte und der Leistungssegelflug stößt in Dimensionen vor, die noch vor wenigen Jahren niemand für möglich gehalten hätte. Sicher ein Verdienst des Vereinspräsidenten Jürgen Salamon, der dieses erste Jahrzehnt des Vereins im 21. Jahrhundert maßgeblich gestaltet hat. Albert Stewing, Vorgänger von Jürgen Salamon und Namenspatron des Flugplatzes, hat das Gelände zu einem modernen Sportflugplatz ausgebaut und dabei weitsichtig gehandelt. Jürgen Salamon hat sich als passionierter Flieger die Flotte der Dorstener und deren Modernisierung auf die Fahnen geschrieben. „Das wir modernste Flugzeuge fliegen und keine Veteranen in Holzbauweise am Start sind, verdanken wir Jürgen Salamon“, so Herbert Vogel. Erfolgreich gestaltet sich auch die Zusammenarbeit zwischen der Schülerfluggemeinschaft St. Ursula und dem LSV Dorsten. „Wir haben mit ehrenamtlichen Fluglehrern über zehn Jugendliche zum Alleinflug gebracht und auf den Luftfahrterschein vorbereitet“, sagt Fluglehrer Johannes Lüning.

Das mit den modernen Flugzeugen enorme Streckenflüge absolviert werden, beweist der Wettstreit um den Vereinsmeisterpokal der Dorstener Segelflieger. Noch vor einigen Jahren lag die durchschnittliche Distanz, die man zum Gewinn einer solchen Meisterschaft fliegen musste, bei 300 Kilometern. Nico Rass sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Pokal mit drei Flügen über 700 Kilometer, die der Fluglehrer als Dreiecksflug vom Dorstener Platz aus absolvierte. Bei den Junioren war Sebastian Hater erfolgreich und erfolg sich seinen „Pott“ mit einer Strecke von rund 500 Kilometern. „Wir hatten natürlich auch im Frühsommer Glück mit dem Wetter. Das ist natürlich ein ganz entscheidender Faktor“, sagt Johannes Lüning.

Erfolgreich waren die Dorstener auch wieder bei den OLC-Wettbewerben unterwegs. Der OLC-Contest ist eine Bundesliga der Segelflieger, die einen nationalen Vergleich der Leistungen erlaubt. Weltweit rangiert der LSV Dorsten und den 100 besten Vereinen.

Natürlich weiß am Flugplatz, dass es wichtig ist den Flugsport darzustellen. Die berühmten Dorstener Flugtage sind Vereinschef Salamon eine besondere Herzensangelegenheit, denn nur so kann nach Salamons Ansicht der Verein Werbung in eigener Sache machen. Am 11. und 12 . September ist die Flugshow geplant. Dabei wird der Verein wohl neue Wege gehen und die Kooperation mit einer Veranstaltung im Rheinland suchen. So will man größere Raritäten der Luftfahrt nach Dorsten lotsen und die Kosten dafür mit starken Partnern teilen. Der LSV ist gut aufgestellt und wird sich den Herausforderungen sicher Stellen.

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