Datteln.

Bahn frei für den kompletten Neustart

Datteln.   Mit der Fusion zwischen den SF Germania Datteln und der DJK Eintracht Datteln zur DJK Sportfreunde Datteln 2018 e.V. kommt es auch sportlich zu einem kompletten Neuanfang.

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Mit der Fusion zwischen den SF Germania Datteln und der DJK Eintracht Datteln zur DJK Sportfreunde Datteln 2018 e.V. kommt es auch sportlich zu einem kompletten Neuanfang.

Davon unterrichtete der neue Vorstand am vergangenen Wochenende die Spieler beider Vereine. Mit den Trainern Stefan Scheuner und David Glanert auf Germanen- sowie Andreas Köhler und Klaus Reichardt auf Eintracht-Seite hatte man schon vorher Gespräche geführt, so Germanias Geschäftsführer Dominik Lasarz und Eintrachts Sportvorstand Philipp Liese, der diese Position auch im neuen Verein übernehmen wird.

„Die Voraussetzungen für die Gespräche waren klar“, erläuterte Dominik Lasarz am Montagabend. „Wir gehen davon aus, dass wir in der kommenden Saison in der Kreisliga B starten werden. Mit Germania können wir den Klassenerhalt abschreiben. Dafür ist der Abstand schon zu groß. Und in der Kreisliga B ist die Konkurrenz der Aufstiegskandidaten für die Eintracht wohl zu stark.“

Ein kompletter Neustart bedeutet auch: Die DJK Sportfreunde Datteln 2018 sind auf der Suche nach einem neuen Trainer. Von dieser Entscheidung wurden Andreas Köhler und Stefan Scheuner vor zwei Wochen unterrichtet. Für beide Trainer kein Problem. „Andreas Köhler will ohnehin höherklassiger spielen“, wusste Philipp Liese zu berichten. Andreas Scheuner kommt der Wechsel nicht ungelegen: „Für mich ist die Zeit gekommen, mal etwas anderes zu erfahren“, sagte er gestern. Bis Ende des Jahres – spätestens aber bis zum Ende der Winterpause – wollen die Verantwortlichen fündig geworden sein. „Wir wollen einen unbelasteten Neustart“, erklärte Dominik Lasarz. „Dazu gehört auch ein neuer Trainer. Sowohl Andreas Köhler als auch Stefan Scheuner werden mit ihren Mannschaften die Saison aber zu Ende spielen.“

Glanert kehrt in Kreisliga C zurück

Der nächste wichtige Punkt, der ansteht, ist es, eine neue Mannschaft zu formen. David Glanert, Co-Trainer von Andreas Scheuner, wird mit seinem Team, das derzeit die erste Mannschaft der Germanen bildet, wieder in die Kreisliga C zurückkehren. „Das war sein Wunsch, das war auch der der Spieler“, so Dominik Lasarz. Klaus Reichardt, im Moment Co-Trainer von Andreas Köhler, hat sich bereiterklärt, im neuen Verein weiterzuarbeiten. In welcher Funktion, steht allerdings noch nicht fest.

„Der Seniorenbereich ist unser größtes Sorgenkind“, sagte Philipp Liese. „Dort wird der eine oder andere auch noch Frust erleben.“ Noch ist alles völlig offen, Gespräche mit den Spielern sollen bald geführt werden. „Sicher ist, dass wir einige externe Spieler brauchen werden“, merkte Dominik Lasarz an, der aber auch betonte, dass man viel Wert auf die Jugend legen werde: „Zwölf Spieler kommen aus der A-Jugend, in der die Germania und die Eintracht ja schon eine Jugendspielgemeinschaft bilden. Es ist uns ein Anliegen, diese Spieler möglichst lange zu binden. So muss der neue Trainer auch die Eignung haben, mit jungen Leuten arbeiten zu können.“

Unter Erfolgsdruck werde man den Coach nicht setzen, betonten beide. „Wir wissen überhaupt nicht, wie sich die Mannschaftsstruktur verändern wird“, gab Philipp Liese zu bedenken. Dominik Lasarz ergänzte: „Im ersten Jahr muss sich die Mannschaft erst einmal zusammenfinden.“

Ungeklärt ist noch die Frage nach der Platzanlage. „Wir planen mit beiden Anlagen – dem Ostring und dem Südringweg“, so Lasarz. „Auch wegen des Jugendbetriebs brauchen wir alle vier Plätze“, ergänzte Liese. Und einschränkend fuhr Lasarz fort: „Wegen des Flutlichts sind ohnehin nur zwei der Plätze zu gebrauchen.“ Es wartet also noch viel Arbeit auf die Macher der Fusion. Dominik Lasarz war sich sicher: „Der organisatorische Aufwand wird in der kommenden Zeit noch zunehmen.“

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