VSV schluckt erste Saisonniederlage

Duisburg.   Viertel: 1:1, 2:4, 4:2, 4:2 VSV: Franke; F. Hertel, V. Hertel, Schoch,O. Trapphagen 2, Wünnenberg 5, Janssen, Wönnemann 2

SV Rheinhausen -
Velberter SV 11:9

Viertel: 1:1, 2:4, 4:2, 4:2
VSV: Franke; F. Hertel, V. Hertel, Schoch,
O. Trapphagen 2, Wünnenberg 5, Janssen, Wönnemann 2

Die tolle Erfolgsserie des Velberter SV ist gestoppt. Alle Neune hatten die VSV-Wasserballer geschafft — neun Siege aus den ersten neun Spielen in der Bezirksliga. In Partie Numero zehn setzte es nun die erste Niederlage. Die Velberter trugen es mit Fassung.

„Irgendwann musste es ja mal passieren“, sagte der spielende Vorsitzende Wolfgang Schoch. Dass es nun in der Auswärtspartie beim SV Rheinhausen passierte, überraschte ihn nicht sonderlich. Denn in der für die Velberter ungewohnten Umgebung des großen Beckens im Freibad in Rheinhausen --zugleich bei recht frischen Temperaturen — hatten die Routiniers des VSV eh mit einem ganz schweren Spiel gerechnet.

Dass sie zudem einen nicht unbedingt üppig besetzten Kader zum anspruchsvollen Auswärtsspiel nach Duisburg schicken konnten, machte es nicht leichter. Dennoch suchten die Velberter mutig und engagiert nach ihrer Chance. In den ersten zwei Vierteln lief es auch noch sehr gut. Zur Hälfte der Spielzeit lagen sie sogar mit 5:3 in Führung.

Doch da hatten sie bereits einige Kräfte verbraucht, ab dem dritten Viertel ließ sich der Substanzverlust nicht mehr verleugnen. „Auch wenn wir weiter Widerstand leisteten — die Gastgeber haben nun Oberwasser bekommen, bei uns wurde es hingegen immer schwieriger“, berichtet Wolfgang Schoch.

So wurde Torhüter Stefan Franke von Krämpfen geplagt. Torjäger Jobst Wünnenberg gab alles und erzielte fünf Treffer. Doch auch er konnte schließlich die knappe 9:11-Niederlage nicht mehr abwenden.

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