Jugendfussball

Vier Velberter Teams kämpfen um die Niederrheinliga

Die A-Jugend der SSVg, hier mit Jonas Apostolos Frantzozas (re.) im Meisterschaftsspiel gegen den ETB, hat den direkten Klassenerhalt verpasst und will die Scharte in der Qualifikationsrunde auswetzen.

Die A-Jugend der SSVg, hier mit Jonas Apostolos Frantzozas (re.) im Meisterschaftsspiel gegen den ETB, hat den direkten Klassenerhalt verpasst und will die Scharte in der Qualifikationsrunde auswetzen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Velbert.  Vier Velberter Teams starten in die Qualifikation zur Niederrheinliga. Harte Gruppe für die U 19 der SSVg. Clubberer starten mit Heimspiel

In der abgelaufenen Saison spielte lediglich ein Velberter Duo in der Fußball-Niederrheinliga: Die A-Jugend der SSVg und die C-Jugend des SC. An diesem Wochenende startet die Qualifikation zur neuen Saison – läuft es hier optimal, könnte ab Sommer aus dem Duo ein Velberter Quartett in der Niederrheinliga werden, denn die A-Jugend des SC und die C-Jugend der SSVg wollen ihre Aufstiegschancen nutzen.

A-JUNIOREN

KFC Uerdingen- SSVg Velbert. Bei den U 19-Teams kämpft die SSVg um den Klassenerhalt, der SC möcht aus der Leistungsklasse hoch. Dass die SSVg-Talante überhaupt überhaupt in der Quali „nachsitzen“, war eigentlich nicht vorgesehen. Denn als Saisonziel wollte das Team vorn Trainer Sascha Waldbröhl unter die ersten sechs der Tabelle, um damit den direkten Klassenerhalt zu sichern. Die Chancen waren auch da – doch das Team konnte sie nicht nutzen. „Gerade in den entscheidenden Spielen gegen unmittelbare Rivalen haben wir zu viele Punkte liegen gelassen“, erklärt der Sportliche Leiter der SSVg-Jugend, Markus Braasch.

Deshalb dürfe man nicht klagen, sondern müsse die Aufgabe annehmen. Und die hat es in sich, die Gegner in der Quali-Gruppe 2 haben klangvolle Namen: KFC Uerdingen, FC Kleve und VfL Rhede.

„So ziemlich alle sagen: Das ist die schwerste Gruppe“, sagt Braasch, aber er ergänzt: „Ich glaube aber auch: Alle unsere Gegner hätten uns lieber nicht in der Gruppe.“ Das SSVg-Team sei stark und selbstbewusst genug, die Aufgabe zu meistern. Gleich zum Auftakt gibt es einen Härtetest: Am Sonntag (11 Uhr) treten die Velberter im Auswärtsspiel beim KFC Uerdingen an.
SC Velbert - VfB Homberg. Mit einem Heimspiel kann derweil Nachbar SC Velbert starten. Die Clubberer messen sich in der Gruppe 5 mit dem HSV Langenfeld, den Sportfreunden Niederwenigern sowie mit den Talenten des künftigen Regionalligisten VfB Homberg, die am Sonntag (11 Uhr) zu Gast in der BLF-Arena sind.

Die Velberter U 19 wird vom erfahrenen Coach Ralf Zistler sowie von Bastian Altenkamp geleitet. Sie setzen auch auf den Heimvorteil, denn zwei ihrer drei Quali-Spiele dürfen sie am Böttinger-Platz austragen.

C_JUNIOREN


SC Kapellen-Erft - SC Velbert. Bei der U 15 lief es für den SC Velbert ähnlich wie für die SSVg bei der U 19: Der direkte Klassenerhalt war das Ziel, es hatte aber nicht geklappt, da auch unvorhergesehe Probleme auftraten. Unter dem erfahrenen Trainerduo Thomas Strauch/ Dirk Strohmenger wurde aber immerhin die Quali sicher geschafft. Hier starten die Clubberer am heutigen Samstag (15 Uhr) zum Auftakt in einer Auswärtspartie beim SC Kapellen-Erft, weitere Gegner sind der FC Neukirchen-Vluyn und der VfL Rhede. Klares Ziel: Der SC gehört seit Jahren zum Niederrheinliga-Stamm, das soll auch so bleiben
SSVg Velbert - ETB Schwarz-Weiß. Nachbar SSVg versucht derweil den Sprung aus der Leistungsklasse in die Niederrheinliga. Klar, dass das Team von Trainer Tarik Türkoglo dafür alles geben wird. Es steht dabei aber nicht unter Erfolgszwang, wie Markus Braasch betont: „Immer schön langsam in der Entwicklung! Wenn es klappt, ist es gut, wenn nicht, ist es nicht tragisch. Wir wollen nichts übers Knie brechen.“

Gleich zum Auftakt bestreitet die SSVg ein Top-Spiel: Sie empfängt um 15 Uhr die wohl prominenteste Mannschaft ihrer Gruppe, den ETB Schwarz-Weiß. Danach geht es noch gegen die Spvg Odenkirchen (ebenfalls daheim) und zu SuS Krefeld.

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