Wasserball

Velberter SV sinnt im Pokal auf Revanche

Der Velberter SV (li.) greift am heutigen Montag im Heimspiel gegen den SV Kevelaer nach dem Bezirkspokal-Finale.

Der Velberter SV (li.) greift am heutigen Montag im Heimspiel gegen den SV Kevelaer nach dem Bezirkspokal-Finale.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Velbert  Der Velberter SV empfängt am Montag im Halbfinale des Bezirkspokals den Ligagefährten Kevelaer: Die Wasserballer wollen Revanche und ins Finale.

. Einen ungewöhnlichen Start in die Woche legen die Wasserballer des Velberter SV hin: Statt einem einem der gewohnten Wochenende-Termine bestreiten sie am heutigen Montag ein wichtiges Pflichtspiel: Im Halbfinale des des Bezirkspokals empfängt der VSV im Panoramabad den SV Kevelaer. Anwurf gegen den Ligagefährten aus der Bezirksklasse ist um 20 Uhr.

In der Meisterschaft auf Platz eins

Die Velberter wollen auf dem Weg ins Pokalfinale den Schwung der letzten Meisterschaftsspiele nutzen. Denn in der Liga stehen sie derzeit auf dem ersten Tabellenplatz.

Das ist zwar noch ein vorläufiges Ergebnis, da der VSV bereits einige Spiele mehr als die Konkurrenz ausgetragen hat. Den Abstand von acht Punkten muss der Tabellenzweite WSG Neuenhof aber erst einmal aufholen.

Dazu müssten die Wuppertaler sämtliche noch ausstehenden Spiele gewinnen. Besser wären ihre Chancen gewesen, sie hätte zuletzt im Spitzenspiel im eigenen Becken ihre Chance genutzt und den Velberter SV geschlagen – doch stattdessen machten die VSV-Wasserballer klar, wer derzeit die Nummer eins ist: Sie gewannen in Wuppertal deutlich mit 10:5, in den Vierteln aus ihrer Sicht mit 3:3, 2:0, 2:0 und 3:2.

Es war eine umkämpfte Partie, in der die Gastgeber im ersten Viertel noch mithalten konnten. Danach übernahmen die Velberter aber die Kontrolle und bauten Schritt für Schritt ihren Vorsprung aus. „Neuenhof versucht es dann mit einer sehr robusten Spielweise, davon haben wir uns aber nicht aus dem Rhythmus bringen lassen“, berichtete Routinier Wolfgang Schoch. Zudem war Verlass auf Danny Bauer, der etatmäßige Feldspieler hatte wieder einen guten Torwart abgegeben.

Hinausstellungen gleich serienweise

Am Ende waren die Gastgeber nur in der Strafenstatistik vorne: Sie erhielten elf Wasserverweise und einen Komplett-Ausschluss, gegen die Velberter wurden vier Wasserverweise verhängt.

Auf Tabellenplatz drei hinter Velbert und Neuenhof rangiert der heutige Pokalgegner Kevelaer. Der VSV ist gewarnt: In der Liga verlor er zuletzt bei den Niederrheinischen mit 12:13. Am heutigen Montag soll in Neviges die Revanche gelingen.

VSV: Bauer; F. Hertel, Schoch, Mülders 1, O. Trapphagen 2, Leber 1, Rohleder,
Wünnenberg 2, Rohleder, Janssen 1, V. Hertel 2, I. Trapphagen 1.

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