Wasserball

Velberter SV setzt seine Serie mit hohem Sieg fort

Kampfstark und treffsicher präsentieren sich die Routiniers des Velberter SV in dieser Saison, hier ist Volker Hertel in Aktion.

Kampfstark und treffsicher präsentieren sich die Routiniers des Velberter SV in dieser Saison, hier ist Volker Hertel in Aktion.

Foto: Kerstin Kokoska

Mönchengladbach.   Der Velberter SV feiert im fünften Spiel der Bezirksliga-Saison den fünften Erfolg. Am Samstag folgt das bergische Derby bei der WSG Wuppertal

SG Mönchengladbach /Rheydt
- Velberter SV 6:16

Viertel: 1:5, 2:3, 1:4, 2:4.
VSV: Wönnemann; F. Hertel, O. Trapphagen 2, Wünnenberg 5, Rohleder 3, Janssen 3, V. Hertel 1, Bauer 2

„Das wird langsam schon unheimlich“, findet der erste Vorsitzende Wolfgang Schoch mit Blick auf den fünften Sieg der Wasserballer des Velberter SV.

Damit meint der Routinier nicht nur die beeindruckende Serie von fünf Siegen aus fünf Bezirksliga-Partien in dieser Saison, sondern auch die Art und Weise des jüngsten Coups — der gelang nämlich auswärts, wo der VSV zumeist deutlich seltener punktet als daheim. Obendrein war der Sieg erstaunlich hoch.

Aber beim 16:6-Erfolg bei der SG Mönchengladbach-Rheydt machten die Velberter einfach da weiter, wo sie im Nevigeser Panoramabad aufgehört hatten. Nach vier Heimsiegen war nun der erste Auswärtserfolg an der Reihe.

Sie ließen sich weder vom ungewohnten und ungeliebten großen Becken in Gladbach, noch von der personellen Unterlegenheit beeindrucken. Während die Gastgeber einen stattlich besetzten Kader mit 13 Spielern aufboten, waren die Velberter mit acht Männern angereist.

Feldspieler Wönnemann im Tor

Auch der etatmäßige Torwart Stefan Franke war ausgefallen. Also ging kurzerhand Feldspieler Mirco Wönnemann ins Tor und hielt seinen Kasten in bewährt zuverlässiger Manier weitgehend sauber.

Denn er gestattete den Gastgebern kaum Torchancen. Im Gegenzug erspielten sich die Velberter ihrerseits eine Reihe guter Möglichkeiten — die sie zumeist konsequent nutzten.
Bereits im ersten Viertel legten sie so den Grundsein zum Sieg.

„Mit unserem Abwehrbollwerk und unserer Treffsicherheit im Angriff haben wir die Gladbacher kaum ins Spiel kommen lassen. Am Ende fügten sie sich in die Niederlage“, berichtet Wolfgang Schoch.

Auf diesen Erfolg möchten die VSV-Wasserballer nun aufbauen, wenn sie im bergischen Derby gefordert sind. Denn nach kurzer Pause geht es bereits am kommenden Samstag mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter, diesmal bei der WSG Wuppertal — in der Regel geht es dabei hoch motiviert und körperbetont zur Sache.

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