Wasserball

Velberter SV: Oldies sind für die jungen Teams zu clever

Jobst Wünnenberg war zum Auftakt gleich in guter in Torlaune. Er traf neunmal.

Jobst Wünnenberg war zum Auftakt gleich in guter in Torlaune. Er traf neunmal.

Foto: Uwe Möller

Duisburg.  Die Velberter holen zum Bezirksliga-Auftakt mit kleinem Kader gleich einen hohen Auswärtssieg.

SV Rheinhausen IV -
Velberter SV 3:13

Viertel: 1:2, 1:3, 0:5, 1:3.
VSV: Franke; F. Hertel 1, O. Trapphagen 1, Schoch, Wünnenberg 9,
V. Hertel, Bauer 1.

Meister der Bezirksliga war der Velberter SV in der Saison 2017/18 geworden – auf den Aufstieg verzichteten die VSV-Wasserballer allerdings. Den Grund dafür gab es gleich zum Auftakt der neuen Saison zu besichtigen. Das Team leidet unter argen Personalproblemen.

Saisonpremiere hin oder her — das Spiel war auswärts bei der Viertvertretung des SV Rheinhausen und bei Partien in fremden Bädern ist der eh recht schmale Kader meist noch etwas kleiner. „Erst kurz vor Spielbeginn hatten wir ein spielfähiges Team zusammen“, berichtet Wolfgang Schoch, Spieler des Teams und Vorsitzender des Vereins. Aufgeboten werden konnte in Duisburg dann das Mindest-Kontingent von sieben Spielern.

Das bedeutete, dass die Velberter keinen einzigen Auswechselspieler dabei hatten — ein nicht unerheblicher Nachteil, denn die Gastgeber verfügten über eine voll besetzte Bank. Zudem brachte Rheinhausen ein junges Team ins Becken, der VSV hingegen kam mit seinen Routiniers auf ein Durchschnittsalter von etwa 50 Jahren.

Taktisch klug und abwehrstark

Aber ebenso wie die Gründe für den Aufstiegsverzicht waren auch die Erfolgsrezepte für den Meisterschafts-Gewinn des VSV zu beobachten. Die Velberter Oldies haben es nämlich einfach noch drauf, clever und kampfstark gewannen sie auch dieses Duell der Generationen.

Am Ende hatten sie sogar einen Zehn-Tore-Vorsprung — eine beachtliche Leistung. „Wir waren taktisch gut eingestellt und haben in der Abwehr sehr stark gespielt“, berichtet Wolfgang Schoch.

Zudem konnte das Team im Angriff einen Trumpf ausspielen: Torjäger Jobst Wünnenberg war nämlich in starker Form. Immer wieder suchten ihn seine Mitspieler — eine gute Wahl, denn Wünnenberg warf die Bälle dann reihenweise ins Tor. Alle Neune schaffte er zum Saisonstart.

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