Schulsport

Velberter Stadtmeisterschaft: Zwei Max und Moritz-Streiche

Die Max- und Moritz-Jungen gewinnen und wie heißt ihr toller Torhüter im Elfmeterschießen: Max. Hier wird er groß gefeiert.

Die Max- und Moritz-Jungen gewinnen und wie heißt ihr toller Torhüter im Elfmeterschießen: Max. Hier wird er groß gefeiert.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Velbert.  Max und Moritz-Schule schnappt sich bei der Fußball-Stadtmeisterschaft beide Pokale. Nach dem Erfolg der Mädchen feiern auch die Jungen.

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich. Die Max und Moritz-Grundschule holte bei der Fußball-Stadtmeisterschaft der Grundschulen zum Doppelschlag aus. Zunächst sicherte sich das Mädchen-Team den begehrten Stadtpokal, doch Max und Moritz dieses beiden, wollten sich damit nicht bescheiden. Das Jungen-Team gewann kurz darauf ebenso das Finale und machte den Doppel-Sieg für die „M und M-Schule“ perfekt.

Es war der stimmungsvolle Ausklang des traditionellen Schulfußballfestes, das Bürgermeister Dirk Lukrafka persönlich eröffnete. 22 Grundschulteams liefen in der BLF-Arena auf, zwölf Jungen- und zehn Mädchen-Teams ermittelten ihre Stadtmeister. „Es waren bestimmt 400 Leute auf der Anlage“, befand Hans-Werner Mundt. Der Jugendwart des Velberter StadtSportbundes hatte das Großturnier zusammen mit Arnd Gerkens vom KreisSportbund wieder umsichtig und erfolgreich geleitet.

Revanche bei den Mädchen

Wegen der für K.-o-Runden etwas unglücklichen Teilnehmerzahl wurde der Mädchenmeister in einer Finalrunde mit Gruppenspielen ermittelt. Allerdings ergab sich hier mit der abschließenden Partie zwischen der Sonnenschule und Max und Moritz dank der besten Ergebnisse zuvor praktisch ein Finale. Es war zugleich eine Revanche für das Vorjahr, als die Sonnenschule vor Max- und Moritz den Pokal geholt hatte.

Nun drehten „M und M“ den Spieß entschlossen um, vor allem das auffällige Stürmerduo Lana und Zoe mischte die gegnerische Defensive kräftig auf. Lana, ungefähr zwei Köpfe größer als ihre quirlige Sturmpartnerin, legte nach einem Solo das 1:0 vor, Zoe verpasste das zweite Tor, so dass es bis zum Schluss spannend blieb. Denn die Sonnenschule hielt dagegen. Erst Lanas zweiter Treffer kurz vor dem Abpfiff brachte die Entscheidung. 2:0 gewonnen.

Nach kurzer Siegesfeier konzentrierten sich die Mädchen aber wieder auf das Spielgeschehen.

Dramatisches Finale bei den Jungen

Es galt, die Jungen anzufeuern. Die hatten nämlich mit dem 1:0-Erfolg im Halbfinale über Titelverteidiger Gerhart Hauptmann ebenfalls das Endspiel erreicht. Hier ging es gegen die evangelische Grundschule Neviges – und die setzte alles daran, den zweiten Streich von Max und Moritz zu verhindern.

Die Nevigeser waren überlegen und führten 1:0. Der zweite Treffer und damit die Entscheidung schienen nur eine Frage der Zeit, doch einige gute Chancen blieben ungenutzt.

Stattdessen handelten sie sich nach einer Unachtsamkeit kurz vor Schluss den Ausgleich ein. Damit gab es ein Elfmeterschießen um die Stadtmeisterschaft. Hier hatten die Max und Moritz-Jungen die besseren Nerven und zugleich einen starken Torhüter, der gleich zwei Bälle abwehrte und damit den 5:4 (1:1)-Gesamtsieg sicherte. Sein Vorname konnte passender nicht sein: Max, während auf die etwas unglückliche Niederlage der Nevigeser eines der berühmtesten Max und Moritz-Zitate passte: „Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.“

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