Fußball Bezirksliga

U23 der SSVg Velbert verliert beim SC Frintrop

Velberts Erkan Güvenarslan (r.) musste schon nach 34 Minuten vom Feld.

Velberts Erkan Güvenarslan (r.) musste schon nach 34 Minuten vom Feld.

Foto: Michael Gohl

Essen.   Bei der 1:3-Niederlage beim SC Frintrop steigert sich die U23 des SSVg Velbert erst in der zweiten Halbzeit. Zwei Gegentore fallen zu einfach.

SC Frintrop -
SSVg Velbert U23 3:1 (2:0)

Tore: 1:0 (9.), 2:0 (31.), 2:1 Baran Calis (75.), 3:1 (90.).
SSVg: Heußen, Lohmann (55. Rufino Pereira Matias), Weber, U. Önel (70. Baran Calis), Coruk, Yilmaz, E. Önel, Güvenarslan (34. Bedirhan Calis), Nnaji, Xiros, Spallek.

Wieder einmal verpasste die U23 der SSVg eine Gelegenheit, sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, denn im „Kellerduell“ beim SC Frintrop gab es eine 1:3 Niederlage.

Die Partie auf dem Aschenplatz begann wie erwartet, eine spielerisch ansprechende Begegnung kam nicht zustande. Stattdessen gab es viele Zweikämpfe im Mittelfeld, viele Fouls und daher auch viele Standardsituationen, die aber auch nichts einbrachten. Trotzdem gingen die Platzherren in der Anfangsphase in Führung, profitierten dabei aber von der Passivität der Velberter Defensivabteilung. Nach einer halben Stunde nutzten die Essener erneut die Unentschlossenheit der SSVg-Akteure und erhöhten auf 2:0. „Beide Tore waren in der Entstehung identisch“, berichtete Spielertrainer Joscha Weber. „Anstatt zu attackieren, haben wir den ballführenden Spieler beide Male nur begleitet, der dann den Ball ungestört in die Schnittstelle spielen konnte“, beschrieb er die Situationen, die zu den Gegentoren führten.

Velbert drückt nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel war erkennbar, dass die Gäste sich noch einmal etwas vorgenommen hatten, denn sie kamen schon weit vorne gut ins Pressing. Als Baran Calis einen Chipball von Oguzhan Coruk per Kopf zum 1:2 verlängerte, flammte im Velberter Lager Hoffnung auf. In der Schlussphase löste der Coach die Viererkette auf und beorderte Nick Spallek als Zielspieler für lange und hohe Bälle ins Angriffszentrum.

Die Frintroper agierten zunehmend nervöser, konnten sich kaum noch befreien, vollendeten aber in der letzten Minute einen Konter gegen die ohne Absicherung aufgerückten Velberter zum 3:1 Endstand. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, stellte Joscha Weber fest. „Da haben wir den Kampf nicht angenommen und waren vor allem im Mittelfeld nicht griffig genug“, kritisierte er.

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