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TVD Velberts Trainer Marc Bach warnt vor seinem Ex-Verein

TVD-Trainer Marc Bach peilt auf den Wuppertaler Südhöhen beim Cronenberger SC den zweiten Saisonsieg an

TVD-Trainer Marc Bach peilt auf den Wuppertaler Südhöhen beim Cronenberger SC den zweiten Saisonsieg an

Foto: Thorsten Tillmann

Velbert.  Der Velberter Oberligist reist zum Cronenberger SC – hier hatte TVD-Trainer Bach einst selbst vier Jahre gespielt.

„Wir fahren definitiv dort hin, um die drei Punkte zu holen“, kündigt TVD-Trainer Marc Bach vor der Partie am Sonntag um 15 Uhr auf den Wuppertaler Südhöhen an. Auf den ersten Blick scheint die Aufgabe für die Dalbecksbäumer auch nicht allzu schwer zu sein, denn der Cronenberger SC hat einige Leistungsträger verloren.

Trotzdem warnt Bach davor, den Gegner zu unterschätzen. „Sie haben sicherlich eine sehr junge und insgesamt noch sehr unerfahrene Truppe, trotzdem glaube ich aber, dass da auch einiges an Qualität im Kader steckt, auch wenn die ganz herausragenden Individualisten nicht dabei sind.“

TVD Velbert stellt sich auf eine besondere Atmosphäre ein

Er erläutert auch, warum er die Wuppertaler für einen sehr unangenehm zu bespielenden Gegner hält. „Ich habe die letzten vier Jahre meiner aktiven Laufbahn selbst beim CSC gespielt und weiß, dass auf deren kleinem Platz unten im Loch eine ganz besondere Atmosphäre herrscht. Mit Sicherheit werden die zugelassenen 300 Zuschauer da sein und die stehen dort sehr eng an der Seitenlinie. Einige gehen auch richtig mit und machen Stimmung. Unter den Spielern sind viele Eigengewächse und ehemalige Jugendliche des Wuppertaler SV, die dort in der A-Jugend-Bundesliga gespielt haben und gut ausgebildet wurden. Sie werden da von der Euphorie und den Emotionen getragen und man sagt nicht umsonst, dass Einstellung Aufstellung schlägt.“

Außerdem weist er den ersten Spieltag hin: „Wenn man sieht, dass der Cronenberger SC beim 1. FC Monheim erst durch den Gegentreffer in der 89. Minute verloren hat und auch Bocholt gegen Niederwenigern drei Elfmeter benötigt, um in der 94. Minute mit 3:2 gewinnen, zeigt das, dass die Favoriten nach der langen Coronapause noch das eine oder andere Spiel brauchen und die Kleinen gar nicht so klein sind, wie sie gemacht werden.“

Spiel der Vorwoche gibt Selbstvertrauen

Der Velberter Coach rechnet mit einer sehr defensiv auftretenden Truppe der Gastgeber, die über Konter zu Toren kommen will. „Wir werden deshalb eine gute Balance brauchen und dürfen nicht in Konter laufen. Wir haben aber in der Vorwoche bewiesen, dass wir auch nach einem Rückstand wieder zurückkommen können“, betont der ehemalige Profi. Personelle Probleme hat er nicht. Giuseppe Raudino ist mittlerweile zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, wird aber noch keine Option für den Kader sein. Das gilt auch für Steven Winterfeld, der nach auskurierter Erkrankung erst am Donnerstag wieder in den Übungsbetrieb eingestiegen ist.

Trotz des Sieges in der Vorwoche bedeutet das für Bach nicht, dass er an der gleichen Startformation festhält. „Wir haben einen großen, starken und ausgeglichen besetzten Kader, bei 44 Spielen brauchen wir aber auch jeden Spieler. Da ist eine kleinere Rotation immer möglich. Das hängt dann auch schon mal vom Gegner ab oder weil wir mit den Kräften in dieser Mammutsaison haushalten wollen“, erläutert der Trainer.

„Ich habe immer noch guten Kontakt nach Cronenberg und freue mich jedes Mal, wenn ich dort hinkomme. Aber eins ist klar, am Ende des Tages will ich die drei Punkte mitnehmen“, betont er, dass alle alten Freundschaften bis zum Abpfiff der Partie ruhen werden.

Ein Wiedersehen wird es mit Maximilian Eisenbach geben, der in der letzten Saison noch dem TVD-Aufgebot angehörte. Auch Julian Kray ist in Niederberg kein Unbekannter, denn er stand zuletzt bei der SSVg Velbert unter Vertrag.

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