Fußball

TVD Velbert will die weiße Heimweste wahren

Mit breiter Brust können die Bäumer, hier Fatih Özbayrak, in die Patrie gehen: In Birth sind sie noch unbesiegt.

Mit breiter Brust können die Bäumer, hier Fatih Özbayrak, in die Patrie gehen: In Birth sind sie noch unbesiegt.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Velbert.  Oberligist TVD Velbert empfängt den 1. FC Kleve in der Grimmert-Arena. In Birth haben die Bäumer noch keinen einzigen Punkt abgegeben

„Wir wollen unsere blütenweiße Weste bei Heimspielen natürlich verteidigen“, kündigt TVD-Trainer Hüzeyfe Dogan vor der Partie am Sonntag um 15.15 Uhr gegen den 1. FC Kleve an. Alle drei bisherigen Begegnungen auf dem Platz in Birth haben die Dalbecksbäumer als Sieger beendet und konnten dabei durchweg überzeugen. Das will der Oberliga-Neuling so beibehalten.

Obwohl die Gäste punktemäßig schwach in die Saison gestartet sind, hat der Velberter Coach Respekt. Er selbst hat die Mannschaft vom Niederrhein bislang zwar noch nicht sehen können, sie aber beobachten lassen. „Das ist sicherlich eine charakterstarke Truppe, denn sie hat gegen Baumberg noch einen 0:3 Rückstand aufgeholt und am Ende noch 3:3 gespielt. Sie haben auch einige erfahrene Spieler dabei, ähnlich wie wir, und sind auch schon länger in der jetzigen Besetzung zusammen und daher gut eingespielt“, weiß Hüzeyfe Dogan.

Einen Akteur kennt er ganz gut. „Andre Trienenjost ein ganz gefährlicher Stürmer, der viel unterwegs ist und auch schon fünf Tore erzielt hat.“ Auf ihn wird die Velberter Defensivabteilung ein wachsames Auge werfen müssen.

Dogan erwartet engagierte Gäste

„Kleve hat noch keinen Sieg auf dem Konto und muss langsam mal gewinnen. So eine Ausgangsposition kann eine Mannschaft aber auch gefährlich machen. Sie werden sicherlich alles abrufen, aggressiv in die Zweikämpfe gehen, um uns als spielstarker Truppe die Spielfreude zu nehmen, und wenn sie dann geschlossen als Einheit auftreten, wird es schwer“, glaubt der ehemalige Profi. Trotzdem blickt er der Aufgabe zuversichtlich entgegen.

„Wir gehen zum ersten Mal als Favorit in eine Begegnung und wollen dieser Rolle auch gerecht werden. Wir haben ja auch die Qualität dazu. Letztlich ist es eine Kopfsache und Frage der Einstellung. Wenn wir so konzentriert und fokussiert auftreten wie gegen Ratingen, Kray oder Hilden, haben wir sicherlich gute Chancen zu gewinnen“, prognostiziert Dogan.

„Wir stehen hinten gut, lassen wenig zu, erspielen uns gute Tormöglichkeiten, aber im Abschluss müssen wir noch ein bisschen kaltschnäuziger werden“, fordert er.

Mit Mißners Rückkehr wird die Auswahl an guten Keepern größer

Personelle Probleme haben die Velberter nicht, lediglich Mohamed Sealiti ist angeschlagen, ein Einsatz erscheint aber trotzdem möglich. Da Torhüter Mauritz Mißner seine Rotsperre abgesessen hat, dürfte er auch wieder den Platz zwischen den Pfosten einnehmen, obwohl sein Stellvertreter Goro Furuya seine Sache gut gemacht hat.

Steven Winterfeld hat seine Erkrankung zwischenzeitlich auch auskuriert und dürfte auch eine Option für den Kader sein. „Unser Ziel sind ganz klar die drei Punkte, denn wir wollen uns im oberen Tabellendrittel festsetzen“, stellt Dogan unmissverständlich klar.

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