Hallenfussball

TVD Velbert stößt Titelverteidiger SSVg vom Thron

Stimmung im Zitronenbunker: Der TVD Velbert feierte den Sieg  bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Im Endspiel schlug der Landesligist die SSVg mit 5:3 (1:1, 0:0) im Siebenmeterschießen.

Stimmung im Zitronenbunker: Der TVD Velbert feierte den Sieg bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Im Endspiel schlug der Landesligist die SSVg mit 5:3 (1:1, 0:0) im Siebenmeterschießen.

Foto: Alexandra Roth

Velbert.   Bei der Velberter Stadtmeisterschaft sicherte sich der TVD durch den 5:3-Finalsieg nach Siebenmeterschießen über Oberligist SSVg.

Der neue Velberter Hallenkönig heißt TVD. Der Landesligist gewann die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft durch den 5:3-Erfolg nach Elfmeterschießen im Finale gegen den Titelverteidiger SSVg Velbert. Nach der regulären Spielzeit hatte es 0:0 gestanden, nach Verlängerung 1:1. Die Zuschauer im völlig ausverkauften Zitronenbunker an der Langenberger Straße hatten ein dramatisches Ende der 40. Stadtmeisterschaft erlebt.

Der von seinen Fans stürmisch gefeierte TVD Velbert beendete damit die Siegesserie des Oberligisten SSVg, der zuletzt dreimal in Folge die Stadtmeisterschaft gewonnen hatte. Der Erfolg der Bäumer geht dabei völlig in Ordnung, auch wenn Toni Zupo erst 35 Sekunden vor dem Ende der Verlängerungen den Führungstreffer durch SSVg-Spieler Sebastian Spinrath ausgeglichen hatte. Denn über das gesamte Turnier gesehen stellte der TVD die beste Mannschaft, er blieb als einziges Team des Teilnehmerfeldes ungeschlagen. „Wir sind über unsere drei Turniertage sehr souverän aufgetreten“, befand Trainer Hüzyefe Dogan.

Im Halbfinale hatten die Bäumer den Oberligisten SC Velbert mit 1:0 bezwungen. Die Clubberer hielten sich dann im Spiel um Platz drei mit dem 4:0-Erfolg über den A-Ligisten Langenberger SV schadlos. Zudem wurde SC-Stürmer Ahmet Kizilisik als Torschützenkönig des Turniers geehrt, er hatte achtmal getroffen, einmal mehr als Zupo. Den Pokal für den bester Torhüter des Stadtmeisterschaft sicherte sich Björn Heußen von der SSVg Velbert, die diesmal auch mit dem zweiten Platz leben konnte. Durch einige Ausfälle geschwächt hatte sie am Finaltag nur noch drei Spieler der ersten Mannschaft auf dem Parkett, ansonsten spielte die U 23.

„Keinen Vorwurf an die Mannschaft, sie hat das gut gemacht. Das Finale war eine 50:50-Angelegenheit – es im Siebenmeterschießen zu verlieren ist da keine Schande“, meinte Kapitän Massimo Mondello, der selbst wegen Verletzung nicht mit auflaufen konnte.

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