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TVD Velbert: Nun hat es die Bäumer erwischt

TVD-Trainer Hüzeyfe Dogan nahm  es mit Fassung. „Es war klar, dass es uns irgendwann auch mal erwischen würde, aber es hätte ja nicht unbedingt jetzt sein müssen“. meinte der Ex-Profi.

TVD-Trainer Hüzeyfe Dogan nahm es mit Fassung. „Es war klar, dass es uns irgendwann auch mal erwischen würde, aber es hätte ja nicht unbedingt jetzt sein müssen“. meinte der Ex-Profi.

Foto: Stefan Rittershaus

Wuppertal.   Landesliga-Neuling TVD Velbert muss die erste Saisonniederlage hinnehmen. Ex-Oberligist FSV Vohwinkel wirkt beim 4:2 im Angriff effektiver

FSV Vohwinkel -
TVD Velbert 4:2 (2:0)

TVD: Hillebrand, Wünschmann, Simic (86. Bleckmann), Raudino, El Boudihi (77. Agic), Schuh, Zupo (62. Stanojevic), Reiß, Fagasinski, Zent, Radojewski.
Tore: 1:0 (11.), 2:0 (31./Strafstoß), 2:1 Schuh (46.), 3:1 (80.), 3:2 Raudino (83.), 4:2 (89.)

„Es war klar, dass es uns irgendwann auch mal erwischen würde, aber es hätte ja nicht unbedingt jetzt sein müssen“, kommentierte TVD-Trainer Hüzeyfe Dogan die 2:4 Niederlage der Bäumer beim FSV Vohwinkel am Wochenspieltag in der Landesliga.

Von Beginn an war abzusehen, dass der Oberligaabsteiger sich etwas vorgenommen hatte. Die Wuppertaler standen im 4:1:4:1 System defensiv sehr kompakt, nahmen aggressiv die Zweikämpfe an und setzten immer wieder Nadelstiche in Form von Kontern, meist über den zweifachen Torschützen Ahmed Al Khalil gefährlich vorgetragen.

FSV legt per Traumtor vor

„Er hat wirklich ein überragendes Spiel gemacht und uns viele Probleme bereit“, stellte der Velberter Coach fest. Nach einer Phase des Abtastens gelang den Platzherren ein Traumtor, aus 20 Metern traf ein Vohwinkler unhaltbar genau in den Winkel. „Wenn wir nicht zugeschaut, sondern den Schützen attackiert hätten, wäre das Tor vermeidbar gewesen“, kritisierte Hüzeyfe Dogan die Passivität seiner Spieler in dieser Szene

In der Folge spielten die Dalbecksbäumer nicht wie gewohnt passsicher nach vorne, unnötige Ballverluste boten den Gastgebern immer wieder die Möglichkeiten zu schnellen Gegenstößen. Über die Außenpositionen konnte sich die TVD-Auswahl kaum gefährlich durchspielen und fand auch im letzten Drittel keine Lösungen gegen das FSV-Abwehrbollwerk. Die besseren Chancen hatten dagegen die Wuppertaler über Standardsituationen.

Zunächst kam ein Angreifer nach einem Freistoß von außen zum Kopfball, brachte aber nicht genug Druck auf den Ball, so dass Keeper Kevin Hillebrand abwehren konnte, danach zischte ein direkt ausgeführter Freistoß nur knapp am Tor vorbei.

Als Tomislav Simic den Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone schlug, landete er bei einem Vohwinkler, der aus kurzer Distanz Benjamin Wünschmann anschoss. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den die Platzherren zur 2:0 Pausenführung verwandelten.

Schnelles Tor durch Schuh nach Wiederanpfiff

Direkt nach dem Seitenwechsel wurde Christian Schuh im Strafraum angespielt und er traf aus spitzem Winkel zum 1:2, das wieder neue Hoffnungen weckte. Als auch ein Wuppertaler Abwehrspieler im Strafraum angeschossen wurde, forderten die Velberter ebenfalls einen Handelfmeter, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Der letztjährige Bezirksligameister drückte zwar auf den Ausgleich, agierte aber zu ideenlos und kassierte einen Gegentreffer zum 3:1 durch einen Konter.

Zwar stellte Giuseppe Raudino mit seinem Treffer noch einmal den Anschluss her, doch mit einem erneut erfolgreich abgeschlossenen Konter sorgte die FSV-Auswahl kurz vor Ende der regulären Spielzeit für die endgültige Entscheidung.

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