Fussball

TVD Velbert macht seine Hausaufgaben

Drin das Ding: Jeffrey Tumanan (li.) schießt kurz vor der Pause zum 2:1 ein und hat die Partie nach dem 0:1-Rückstand gedreht. Kapitän Erhan Zent (re.) , der später mit dem 3:1 für die Entscheidung sorgen sollte, sieht es mit Wohlgefallen

Drin das Ding: Jeffrey Tumanan (li.) schießt kurz vor der Pause zum 2:1 ein und hat die Partie nach dem 0:1-Rückstand gedreht. Kapitän Erhan Zent (re.) , der später mit dem 3:1 für die Entscheidung sorgen sollte, sieht es mit Wohlgefallen

Foto: Carsten Klein

Velbert.   Landesliga-Spitzenreiter TVD setzt sich nach hartem Kampf mit 3:1 gegen Jüchen-Garzweiler durch. Aber auch die Konkurrenz punktet

TVD Velbert -
VfL Jüchen Garzweiler 3:1 (2:1)

TVD: Roberto, Sealiti, Simic, Bleckmann (72. Esser), Zovko, Raudino, El Boudihi, Tumanan (80. Kosan), Reiß, Fagasinski (65. Haba), Zent.

Tore: 0:1 (22.), 1:1 Raudino (39.), 2:1 Tumanan (42.), 3:1 Zent (70.)

„Es war ein Spieltag, der keine Veränderungen erbracht hat, denn alle Mannschaften mit Aufstiegsambitionen haben ihre Hausaufgaben gemacht und gewonnen“, stellte Michael Kirschner, Sportlicher Leiter des TVD, nach dem 3:1 Sieg gegen den Tabellenvorletzten fest. Von Beginn an war erkennbar, dass es für beide Teams um sehr viel ging, denn alle Akteure kämpften um jeden Zentimeter Boden. So spielten sich die Aktionen zumeist im Mittelfeld ab .

Gäste gehen überraschend in Führung

Die Gäste konzentrierten sich auf eine stabile Defensive, ohne dass sie ganz tief standen und machten den Velbertern mit viel Laufaufwand das Leben schwer. Und als die TVD-Abwehr bei einer lang gezogenen Flanke nicht gut sortiert war, erzielte Jüchen per Kopf „aus dem Nichts heraus“ das 1:0. Der Gegentreffer erwies sich als Wecksignal für die Dalbecksbäumer, die sich plötzlich Chancen erspielten. Jeff Tumanan brachte einen Freistoß mit viel Schnitt gefährlich vor das Tor, doch den Kopfball von Erhan Zent wehrte der Torhüter ab.

Nach guter Vorarbeit von Alexander Fagasinski nahm Giuseppe Raudino den Ball an, doch ein VfL-Akteur warf sich im letzten Moment in seinen Schuss. Nur eine Minute später hatte Zent Pech, dass sein Schuss nach einem Rückpass von Tumanan nur knapp über die Latte strich.

Wende binnen weniger Minuten

Innerhalb von nur drei Minuten drehten die Platzherren dann jedoch die Partie. Raudino glich nach Vorarbeit von Tomislav Simic zunächst zum 1:1 aus, dann bereitete er mit einer scharfen Hereingabe das 2:1 durch Tumanan vor, der aus drei Metern nur noch den Fuß hinhalten musste. Nach dem Seitenwechsel nahm die Begegnung noch zusätzlich Fahrt auf. Die sich im erbitterten Abstiegskampf befindliche Auswahl vom Niederrhein drängte mit allen Mitteln auf den Ausgleich, während der Spitzenreiter die Vorentscheidung suchte.

Kapitän Erhan Zent erzwingt die Entscheidung

In rasantem Tempo ging es rauf und runter, wobei die Velberter die besseren Chancen hatten. Als sich der erst fünf Minuten zuvor eingewechselte Alexandru Haba auf der linken Seite durchsetzte, nahm Erhan Zent den Ball nach der Hereingabe an, legte ihn sich auf den rechten Fuß und hämmerte ihn aus 20 Metern unhaltbar in den Winkel zur Vorentscheidung.

Kurz zuvor durften sich die Platzherren bei ihrem Torhüter Dario Roberto bedanken, der bei einem Schuss von der Strafraumgrenze rechtzeitig die Fäuste hochbekam, den Ball über die Latte lenkte. „Wir fahren zufrieden nach Hause, denn wir haben die drei Punkte nicht nur erkämpft, sondern auch erspielt“, bilanzierte Michael Kirschner.

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