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TVD Velbert erreicht das Viertelfinale des Niederrheinpokals

Drin das Ding:  TVD-Stürmer Yannik Weber erzielte das 1:0.

Drin das Ding: TVD-Stürmer Yannik Weber erzielte das 1:0.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Düsseldorf.  Oberligist TVD Velbert zieht dank des 2:0-Sieges beim Landesligisten Rather SV in die Runde der besten acht des Niederrheinpokals ein.

In einer äußerst hektischen und zerfahrenen Partie siegte Oberligist TVD Velbert mit 2:0 beim Rather SV und erreichte damit die Runde der letzten Acht im Pokalwettbewerb auf Niederrheinebene.

Die Dalbecksbäumer ließen von Beginn an erkennen, dass sie nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg eine Reaktion zeigen wollten. Sie liefen die Düsseldorfer in der Anfangsphase schon sehr hoch an, bewiesen die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen und die erforderliche Laufbereitschaft.

Trainer Dogan stellt die Mannschaft um

Drei personelle Änderungen hatte Trainer Hüzeyfe Dogan vorgenommen, so blieben auch die beiden Leistungsträger Erhan Zent und Jeffrey Tumanan zunächst erst einmal draußen. „Das war aber nicht die Konsequenzen aufgrund schlechter Leistungen, sondern sie brauchten nach den vielen Spielen, in denen sie immer dabei waren“ auch einmal eine Atempause“, begründete der Sportliche Leiter Michael Kirschner diese Entscheidung des Coachs.

Die Velberter hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, die Rather hatten dagegen aber die erste Chance. Nach einem Konter der Platzherren über ihre linke Seite, konnte TVD-Torwart Mauritz Mißner die Hereingabe nicht festhalten, sondern ließ den Ball nach vorne prallen, aber seine Vorderleute blockten in letzter Minute zwei Schussversuche mit höchstem Körpereinsatz ab. In der Folge entwickelten sich viele hitzige Zweikämpfe, bei denen der Schiedsrichter nicht immer die Übersicht behielt. Ballverluste nach drei Stationen und viele Fouls prägten über weite Strecken das Bild

Als die Rather in der Vorwärtsbewegung in der TVD-Abwehr hängen blieben, schalteten die Velberter blitzschnell um. An Mohamed Sealitis Pass in die Tiefe rutschte ein RSV-Akteur vorbei, so dass Steven Winterfeld auf der rechten Seite auf und davon zog. Seine präzise Hereingabe erreichte den eingelaufenen Jannick Weber, der keine Mühe hatte, aus fünf Metern zum 1:0 einzuschieben.

Zur Pause war eine höhere Führungfür den TVD möglich

Wenig später hatte Giuseppe Raudino das 2:0 auf dem Fuß, doch in halbrechter Position scheiterte er aus zehn Metern am Torwart. Kurz darauf hatte Raudino dann Pech, dass sein Schuss nach einem tollen Diagonalpass von Patrick Ellguth nur knapp das Tor verfehlte. Eine Minute vor der Pause hatte Fatih Özbayrak noch eine Möglichkeit, doch er köpfte aus fünf Metern dem Torwart in die Arme. Im zweiten Durchgang erhöhten die Gastgeber zwar ihre Offensivbemühungen, wurden jedoch nur einmal gefährlich und trafen nach einer Stunde auch das Tor, doch der Schiedsrichter pfiff ab, weil er ein Stürmerfoul gesehen hatte.

Die besseren Chancen hatten allerdings die Velberter, von denen erst Raudino eine Viertelstunde vor dem Abpfiff eine zum 2:0 verwertete, nachdem die TVD-Auswahl endlich einmal die sich bietenden Räume effektiv genutzt hatte. Als Mißner einen unnötigen Eckball verschuldete, kam dabei ein Düsseldorfer frei zum Kopfball, der jedoch nur die Unterkante der Latte traf.

„Genau dieses kampfbetonte Spiel haben wir auch erwartet“, sagte der TVD-Trainer nach dem Abpfiff. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass es nur über den Kampf geht. Den haben wir diesmal angenommen und aufgrund eines deutlichen Chancenplus auch verdient gewonnen“, befand Hüzeyfe Dogan.

TVD: Mißner, Sealiti, Bleckmann, Meier, Raudino, Weber (82. Fagasinski), Winterfeld (71. Tumanan), Özbayrak (90. Tabata), Ellguth, Oberlies, Haub (71. Zent).
Tore: 0:1 Weber (20.), 0:2 Raudino (75.).

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