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TVD Velbert: Bäumer feiern Arbeitssieg in Cronenberg

Robin Fechner (li) sorgte nach der Cronenberger Führung postwendend für den Ausgleich

Robin Fechner (li) sorgte nach der Cronenberger Führung postwendend für den Ausgleich

Foto: Thorsten Tillmann

Wuppertal.  Oberligist TVD Velbert setzt sich nach einem 0:1-Rückstand noch mit 3:1 durch. Trainer Marc Bach sieht einen glanzlosen, aber verdienten Erfolg.

„Das Wichtigste sind die drei Punkte, die wir mitgenommen haben. Der Trainer hat als Zielvorgabe für die ersten beiden Spiele zwei Siege ausgegeben und das hat die Mannschaft auch erreicht“, kommentierte Michael Kirscher, Sportlicher Leiter des TVD Velbert, den 3:1 Erfolg beim Cronenberger SC.

Allerdings hatten die Gäste Schwerstarbeit zu verrichten, denn die Wuppertaler waren ein äußerst unbequemer Gegner.

Giftige Gastgeber gehen in Führung

„Wie erwartet sind wir auf dem kleinen und engen Platz auf sehr aggressive und giftige Cronenberger getroffen“, berichtete Kirschner. Und als Julian Kray, erst im Sommer vom Ortsnachbarn SSVg zum CSC gewechselt, schon früh das 1:0 erzielte, schien die Aufgabe für die Dalbecksbäumer noch schwieriger zu werden, zumal der Treffer auch höchst umstritten war. „Kray hat im Zweikampf mit Maik Bleckmann die Hand zur Hilfe genommen, drei Meter vor dem Assistenten, der das nicht gesehen haben will“, wunderte sich Kirschner.

Doch die Velberter verdauten diesen Rückschlag schnell und kamen nur drei Minuten später zum Ausgleich. Florian Schikowski legte ab auf Robin Fechner, der von der Strafraumgrenze in den Winkel traf. Beim Treffer zum 2:1 dokumentierte die TVD-Auswahl wieder einmal ihre Stärke bei Standardsituationen. Einen Eckball von Schikowski köpfte der aufgerückte Innenverteidiger Bleckmann aus drei Metern zum Führungstor ein.

Es blieb eine hektische und zerfahrene Begegnung, woran auch der Schiedsrichter seinen Anteil hatte. „Er verteilte schon in der ersten Hälfte vier Gelbe Karten, aber es hätten aber auch noch drei mehr sein können. Zudem traf er einige Fehlentscheidungen und dann kommt eben Hektik auf. Daher war die ganze Partie über richtig Feuer im Spiel“, betonte Kirschner.

Florian Schikowski und Justin Härtelmüssen früh verletzt raus

So musste Schikowski bereits Mitte der ersten Halbzeit verletzt ausscheiden und zur Pause war dann auch für den angeschlagenen Justin Härtel Schluss.

Nach dem Seitenwechsel gab es dann aber doch noch ein paar Torraumszenen, so zum Beispiel als Marius Heck einen schönen Diagonalpass auf Di Gaetano spielte, der aber am Torhüter scheiterte. Den nach vorne abprallenden Ball wollte Julien Rybacki einschieben, doch der Keeper warf sich noch einmal in die Schussbahn. Auf der Gegenseite musste aber auch Lukas Lingk mit einer tollen Fußabwehr den Ausgleich verhinderte. Wenig später hatten die Velberter dann auch ein wenig Glück, als Kray aus 14 Metern nur knapp das Tor verfehlte.

Für die Vorentscheidung sorgte dann Mitte der zweiten Halbzeit der kurz zuvor eingewechselte Björn Kluft mit dem 3:1 für den TVD Velbert. Di Gaetano hatte sich nahe der Eckfahne den Ball gegen zwei Wuppertaler erkämpft, ging noch ein paar Meter und den Rückpass verwertete der Ex-Profi schließlich erfolgreich.

Danach war noch mehr drin, doch Rybacki traf fünf Meter vor dem Tor freistehend den Ball nicht richtig und Kluft schoss das Spielgerät nach einem Pass von Jan-Steffen Meier ans Außennetz. Die Cronenberger warfen zwar noch einmal alles nach vorne, zum Anschlusstor reichte es aber nicht mehr. Da auch die Gäste ihre Konter nicht präzise genug ausspielten, blieb es letztlich beim leistungsgerechten 3:1.

„Das war sicherlich keine Glanzleistung, aber wir wussten vorher, dass es schwer wird und so nehmen wir drei wohl auch verdiente Punkte nach einem Arbeitssieg gerne mit“, sagte TVD-Trainer Marc Bach nach dem Abpfiff.

So haben sie gespielt

TVD: Lingk, Fechner, Bleckmann, Meier, Eschen (46. Hollstein), Fagasinski, Heck (61. Kluft), Härtel (46. El Boudihi), Di Gaetano, Schikowski (21. Rybacki), Zamkiewicz.

Tore: 1:0 Kray (4.), 1:1 Fechner (7.), 1:2 Bleckmann (16.), 1:3 Kluft (67.)

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