Fußball Landesliga

TVD siegt 4:1 in Jüchen  und sieht zwei Platzverweise

Schoss ein Tor und sah später Gelb-Rot: Alexander Fagasinski.

Schoss ein Tor und sah später Gelb-Rot: Alexander Fagasinski.

Foto: Uwe Möller

Jüchen.   Die Bäumer bleiben weiter in der Spitzengruppe der Landesliga. Kurios war die Rote Karte für Zupo nach einer Rudelbildung mit Hund.

Fünf Tore und drei Feldverweise sahen die Zuschauer der Partie zwischen dem VfL Jüchen-Garzweiler und dem TVD Velbert, die die Gäste letztlich recht souverän für sich entscheiden konnten. Zunächst entwickelte sich eine Begegnung, in der sich die Aktionen fast ausschließlich zwischen den Strafräumen abspielten. So kam der erste Treffer eher glücklich zustande.

Jeffrey Tumanan brachte einen Eckball scharf herein, beim Klärungsversuch bugsierte der Jüchener das Spielgerät ins eigene Tor. Das war so etwas wie der Türöffner für die Bäumer, die danach zielstrebiger und gefährlicher agierten.

Nach einem gewonnenen Zweikampf an der Mittellinie lief Alexsandar Stanojevic in Richtung Tor, bediente Giuseppe Raudino, der noch einen Gegenspieler aussteigen ließ und auf 2:0 erhöhte. Nur fünf Minuten später flankte Tumanan auf den langen Pfosten, wo Alexander Fagasinski aus einem Meter zum 3:0 einköpfte. In die Jubelszene hinein sprang an der Außenlinie ein Hund den Flankengeber an und zerfetzte ihm die Hose. In der daraus entstandenen Rudelbildung soll Toni Zupo den Zuschauer beleidigt haben und sah die Rote Karte. In Unterzahl verteidigten die Velberter aber geschickt und ließen wenig zu.

Hillebrand muss nur einmal hinter sich greifen

Als die Platzherren einmal durch waren, rettete Torhüter Kevin Hillebrand im Eins-gegen-eins. Wenig später war er bei einem Schuss aus 14 Metern chancenlos, doch weitere Treffer gelangen den Jüchenern nicht mehr. In der Nachspielzeit erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Tomislav Simic sogar noch auf 4:1.

„Das war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft, die in Unterzahl Moral bewiesen hat“, befand der Sportliche Leiter Michael Kirschner und stellte fest: „Unser Sieg war völlig verdient, aber den haben wir mit zwei Feldverweisen teuer bezahlt.“ In der Schlussphase sahen nämlich noch Alex Fagasinski und ein Jüchener gelb-rot.

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