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SSVg Velbert will Wiedergutmachung für Ratingen-Pleite

Im neuen Stadion haben Noah Abdel Hamid (re.) und die SSVg noch keinen Punkt abgegeben. Das soll gegen am Samstag auch gegen TuRU Düsseldorf so bleiben

Im neuen Stadion haben Noah Abdel Hamid (re.) und die SSVg noch keinen Punkt abgegeben. Das soll gegen am Samstag auch gegen TuRU Düsseldorf so bleiben

Foto: Stefan Rittershaus

Velbert.  Oberligist SSVg hat nach der 0:3-Pleite in Ratingen etwas gutzumachen. Am Samstag besteht dazu im Heimspiel gegen TuRU Düsseldorf die Gelegenheit

Für das Auswärtsspiel in Ratingen hatte die SSVg schon einige Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Doch dann führte der Weg der Velberter Anhänger nicht zum Ratinger Stadionring, sondern zur SSVg-Geschäftsstelle. Da gab es das Geld für die Eintrittskarte zurück, denn wegen der erhöhten Corona-Gefahrenstufe wurde die erlaubte Zuschauerzahl im Ratinger Stadion reduziert.

Die Velberter Fans durften somit ihre Mannschaft nicht vor Ort unterstützen. Das war für sie vor dem Spiel sicher ärgerlich, nach dem Spiel werden sie wohl sagen: „Gut, dass wir nicht hingefahren sind. Wir haben wenig verpasst.“ Denn die SSVg verlor am Mittwochabend bei Ratingen 04/19 glatt mit 0:3 und zeigte dabei eine dürftige Leistung, die dann von den Verantwortlichen auch eindeutig so benannt wurde.

Klare Worte nach schwacher Leistung in Ratingen

„Das war hinten raus einfach zu wenig. Wenn man hier gewinnen will, muss man anders auftreten“, befand Vorsitzender Oliver Kuhn.

Auch SSVg-Trainer Marcus John war bedient. Nach Außen tritt er in der Regel ruhig und besonnen auf, nach Innen, so gab er zu, kann er auch anders: „Ich bin zur Halbzeit in der Kabine lauft geworden.“ Es war ein Versuch, die leblos wirkende Mannschaft aufzurütteln. Aber es kam nicht viel dabei heraus. Auffällig dabei, dass sich das Team nur wenig zwingenden Chancen heraus spielte. Somit blieb sie im zweiten Auswärtsspiel in Folge ohne Torerfolg.

Nur drei Tage später geht es weiter

„Ich bin sehr enttäuscht von der Leistung“, bekannte John, der allerdings dabei sogleich darauf verwies, dass der anstrengende Rhythmus der englischen Wochen in dieser Saison auch einen Vorteil hat: Da es alle paar Tage ein neues Spiel gibt, besteht auch die Möglichkeit, die Scharte eines schwachen Spiels umgehend und schnell wieder auszuwetzen.

Die SSVg braucht noch nicht einmal bis Sonntag warten, bereits am heutigen Samstag hat sie die Chance zu zeigen, dass sie es besser kann. Um 16 Uhr empfangen die Niederberger im neuen Stadion Velbert TuRU Düsseldorf.

Während sie auswärts zuletzt wenig gerissen hat – aus den letzten drei Partien auf fremden Plätzen holte sie von neun möglichen Punkten nur einen einzigen – ist die SSVg daheim bislang eine Macht. Sämtliche fünf Partien haben die Velberter gewonnen – allerdings auch nicht immer souverän, vor gut einer Woche war es beim 3:2 gegen die DJK Teutonia St. Tönis ganz knapp.

Gegen die Landeshauptstädter, derzeit auf Platz 16 einsortiert, gibt es am Samstag ein Wiedersehen mit dem früheren SSVg-Regionalliga-Spieler Saban Ferati.

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