Fußball

SSVg Velbert will die Wende einleiten

Im Heimspiel vor zwei Wochen gegen Monheim blieb die SSVg, hier mit Sebastian Spinrath, dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit obenauf. Die erhoffte Wende brachte der Sieg aber nicht, die Mannschaft blieb in den folgenden Spielen weiter unter ihren Möglichkeiten

Im Heimspiel vor zwei Wochen gegen Monheim blieb die SSVg, hier mit Sebastian Spinrath, dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit obenauf. Die erhoffte Wende brachte der Sieg aber nicht, die Mannschaft blieb in den folgenden Spielen weiter unter ihren Möglichkeiten

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Velbert.  Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Alex Voigt erwartet Oberligist SSVg Velbert am Samstag den VfB Hilden. Wiedersehen mit Marc Bach

Für den Fußball-Oberligisten SSVg Velbert steht am heutigen Samstag die erste Partie nach dem Ende der Amtszeit von Trainer Alexander Voigt auf dem Plan. Um 16 Uhr erwarten die Niederberger in der Christopeit Sport-Arena den VfB Hilden.

Das vergangene Heimspiel vor zwei Wochen gegen den 1. FC Monheim hatte die SSVg mit 3:1 gewonnen, wenngleich sie sich in der ersten Halbzeit in höchst bedenklichem Zustand präsentiert hatte.

Team muss die Verkrampfung lösen

Die Steigerung in der zweiten Halbzeit und der Sieg hat dem Team allerdings nicht den erhofften Schwung gebracht, es folgten zwei Unentschieden. Beim 0:0 in Ratingen ließen sich Verkrampfung und Unsicherheit wiederum nicht verleugnen, danach wurde Voigt beurlaubt.

Bis ein Nachfolger eingestellt ist, wird das Übergangsduo Salvatore Prestipino/Oliver Kuhn auf der Bank sitzen. All zuviel brauchen der sportliche Leiter und der Vereinsvorsitzende nicht zu sagen. Ihre Überzeugung: Auch wenn es nun den Trainer getroffen hat – die Mannschaft hat die bisherige Saisonvorstellung mitzuverantworten und steht in der Pflicht, mehr zu bringen.

Prestipino, einst Trainer des Nachbarn TVD Velbert, und Kuhn hoffen auf den Impuls des Trainerwechsels: „Auf das sich die Verkrampfung löse!“ Beide sind als Interims-Gespann nicht unerfahren: Zum Ende der Regionalliga-Saison 2015/16 waren sie schon einmal eingesprungen. Damals erwies sich die Lage aber als so verfahren, dass der Abstieg nicht mehr abzuwenden war.

Ex-Velberter Marc Bach selbstbewusst

In der laufenden Saison hoffen die Verantwortlichen hingegen, dass der frühe Trainerwechsel die Chance bringt, noch eine gute Saison hinzulegen. Nach Möglichkeit soll die heutige Partie die Wende einleiten. Dabei feiern die Velbert ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Hildens Trainer Marc Bach war in der Saison 2008/09 Spieler bei der SSVg. Der Ex-Profi betont die Unterschiede zwischen den Teams: „Velbert hat viele Spieler mit Regionalliga-Erfahrung. Für unser junges Team geht es in erster Linie um den Klassenerhalt.“

Zugleich gibt sich Bach selbstbewusst: „Es wird schwer. Aber wir haben in der Tabelle einen Punkt Vorsprung. Den wollen wir ausbauen – möglichst mit einem Sieg.“

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